• Schaetze Ecuadors & Galapagos

    SÜDAMERIKA - 9 Tage - ab. 3220 €
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8 Übernachtungen der Mittel-oder Komfortklasse Hotels (nur in Quito)
Erfahrene und qualifizierte, deutschspr. Reiseleitung
1 Ecuador-Reiseführer pro Zimmer
Highlights der Reise:
Quito
Otavalo
Galapagos Inseln


Ecuador - heute denken die meisten bei Ecuador spontan an die Galápagos Inseln, doch das Land hat weit mehr zu bieten: Unweit der kolonialen Hauptstadt Quito erheben sich einige der höchsten aktiven Vulkane der Welt; in den Anden versammeln sich Indígenas auf farbenprächtigen Märkten. Die Republik wählte Anfang des 19.Jh. ihren Namen auf Grund des Äquators, der durch ihr Zentrum verläuft. Galapagos - Die verzauberten Inseln - zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise und auch Sie sollten sich auf gar keinen Fall einen Besuch entgehen lassen! Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde.


1. Tag Fr: Quito
Eigene Anreise nach Quito. Nach Ankunft am Flughafen erfolgt der Transfer vom Flughafen zum Hotel. Quito- Die reizvolle und eigenartig schöne Stadt ist umgeben von schneebedeckten Vulkanen. Sie liegt aber nur 22 Kilometer vom Äquator entfernt. Wegen seiner vielen Kirchen und Klöster erhielt Quito den Spitznamen ‘Kloster von Amerika’.

2. Tag Sa: Quito (F)
Die heutige 5,5-stündige Stadtbesichtigung Quitos bringt Dir die 2.800m über dem Meeresspiegel gelegene und kulturhistorisch einmalige Stadt ein gutes Stück näher.

Du besuchst die historische Altstadt mit ihrem Reichtum an Spanischer-, Flämischer-, Maurischer-, und Präkolumbischer Architektur. Besichtige das Kathedralen Museum, die Kathedrale und die Kirche La Compañia. Dein deutschsprachiger Reiseleiter wird mit Dir während eines Spazierganges in die Geschichte Quitos eintauchen. Der Hauptplatz der Stadt, Platz der Unabhängigkeit, und der nicht weniger attraktive San Francisco Platz bilden Teil des Rundganges.  Weiterfahrt auf den Altstadthügel Panecillo (“kleiner Brotlaib”) mit seiner Engelstatue „Virgen de Quito“. Genieße die hervorragende Aussicht über die gesamte Stadt und die umliegenden Berge. Die Fahrt geht weiter zum etwa 25km entfernt gelegenen Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“ („Mitte der Welt“). Hier stellte die französische Expedition unter Charles Marie de la Condamine 1736 erstmals Messungen zur genauen Lage der Äquatorlinie an. Lediglich 180m betrug der Unterschied zwischen der Messung des 18. Jahrhunderts und der aktuellen Messung mit modernen Mitteln. An der markierten Linie kannst Du gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen. Das 30m hohe und mit einer riesigen Messingkugel gekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. In seinem Inneren befindet sich ein kleines, sehr geschmackvolles ethnographisches Museum, das das bunte Völkergemisch der verschiedenen ecuadorianischen Regionen und ethnischen Gruppen des Landes veranschaulicht. Um das Monument wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil nachgebaut, wo Du Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden wirst. Von hier aus kannst Du Deine Postkarten mit einem besonderen Stempel von der „Mitte der Welt“ versenden.



3. Tag So: Quito - Otavalo - Quito (F)
Dein heutiges Ausflugsziel ist der mittlerweile weltberühmte Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Die Route führt zunächst über kurvenreiches Gefälle, durch regenarme Busch-, und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück kannst Du dann auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt. Auf dem Weg durch diese wunderschöne Landschaft kannst Du den Lago San Pablo, mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund, bestaunen.  Dieser Blick ist ein hervorragendes Fotomotiv! In Otavalo angekommen, besuchst Du den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Die in typischen Trachten gekleideten, traditionsbewussten Otavalo-Indianer gelten als wohlhabend und angesehen. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung nicht nur innerhalb Ecuadors einnehmen. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigener indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Auch ihre Bekleidung entspricht ureigenen Gepflogenheiten. Genieße das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes. Hier verkaufen die Indígenas der Umgebung ihre bunten, handgefertigten Produkte. Zu ersteigern sind handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen. Sicherlich um einige Souvenirs reicher, geht unsere Fahrt weiter in Richtung Norden zur Cotacachi, ein kleines Städtchen, das für seine hochwertigen Lederwaren bekannt ist. Hier, im Zentrum der Lederkunst, kannst Du in den kleinen Straßen von Laden zu Laden umherbummeln.
Rückfahrt nach Quito.



4. Tag Mo: Quito - Galapagos Inseln - Insel Baltra - Santa Cruz - Charles Darwin Station (F/M)
Transfer zum Flughafen für den Flug nach Galapagos. Einer der Höhepunkte einer Reise nach Ecuador sind unbestritten die Galapagosinseln. Der weltweit berühmte Archipel liegt etwa 1000 km westlich des ecuadorianischen Festlandes und wird zu Recht als eines der letzten Paradiese dieser Erde bezeichnet. Mit ihrer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt sind die Galápagos Inseln wie eine "Arche Noah", auf der Du die Spuren der Evolution wiederentdecken können. Der Reiz der Galápagos Inseln ergibt sich vor allem durch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Zum großen Teil sind die Pflanzen und Tiere endemisch, d.h. sie kommen nur auf diesen Inseln vor. Neben bizarren Landschaften gehören die Galápagos-Schildkröten, der flugunfähige Kormoran, der Blaufußtölpel, der Fregattvogel, der Galápagos-Albatros, die Drusenköpfe, die Meerechsen sowie die Seelöwen zu den Attraktionen der Inseln. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass die Tiere ungewöhnlich zutraulich und alles andere als scheu sind. Die Tiere auf Galápagos hatten nie natürlichen Feinde (mit Ausnahme der seit einigen Jahrzehnten eingeschleppten Arten wie Ratten, Katzen, Hunde, Ziegen und Esel) und deshalb haben sie den Fluchtinstinkt verloren; man kann sich ihnen also in einer Form nähern, wie es sonst nirgendwo auf der Welt möglich ist. Dies ist allerdings nicht mit einer Gewöhnung an den Menschen zu verwechseln. Es ist daher auch streng verboten, die Tiere zu berühren oder gar zu füttern. Der Flug nach Galápagos geht bis Baltra. Von dort wirst Du mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Du mit einer kleinen Personenfähre überquerst, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Santa Cruz mit seinem Hafen Puerto Ayora ist die Insel mit den meisten Einwohnern des Archipels. Hier befinden sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Mit einer Fläche von 986 km2 ist sie die zweitgrößte Insel des Archipels. Puerto Ayora, der bewohnte Teil dieser in den 20er Jahren kolonialisierten Insel, ist der wichtigste Hafen Galápagos.  Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz wirst Du den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone (Opuntia- und Jasmino - Baumkakteen, über Regenwald (Scalesia - Zone) bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb 600 m erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln. Fotostopp bei den Zwillingskratern. Sie sind entlang beider Seiten der Strasse gelegen, entstanden sind sie durch Einstürze der Kraterwände. Es gibt in dieser Gegend viele Krater dieser Art, was darauf hinweist, dass alle Teil des gleichen Vulkansystems sind. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel zu einer wunderschönen grünen Fläche machen. Du wirst die Lavatunnel besuchen, ein spaßiger und geologisch sehr informativer Besuch. Außerdem kannst Du während eines Spaziergangs die berühmte Galápagos-Riesenschildkröte in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. In einer typischen Hacienda isst Du zu Mittag. Anschließend Fahrt zum Hotel, von wo aus Du direkt die Charles Darwin Station besuchst. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutze die Gelegenheit Dich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen.

Die Forschungsstation unterstützt Wissenschaftler aus aller Welt bei ihrer Arbeit auf den Galápagos-Inseln und bietet gleichzeitig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch praktische Hilfe bei deren Arbeit. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.

Überzeuge Dich selbst von den überaus großen Anstrengungen, die die Forscher, Parkranger und Parkmanager leisten, um das von der UNESCO geschützte Archipel zu bewahren. Hier wird der Besucher der berühmten Galápagos Riesenlandschildkröte begegnen, die dem Archipel ihren Namen gegeben hat. Das Zentrum ist seit 1965 eine Aufzuchtstation für die stark bedrohten Riesenschildkröten, deren Junge nach ca. 5 Jahren auf ihren Heimatinseln freigelassen werden. Hier bietet sich Ihnen eine gute Möglichkeit, die imposanten Tiere in allen Größen zu fotografieren. Ebenfalls zu bewundern sind die hier gehaltenen Landleguane. Nach dem Besuch der Forschungsstation geht es zu Fuß zum Hotel zurück.
Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Santa Cruz.



5. Tag Di: Galapagos - Insel Seymour Nord oder Insel Süd-Plazas oder Insel Bartolome oder Insel Santa Fe oder Drachenhügel (F/M)
Heute nimmst Du an einem Bootsausflug teil. Besuche eine der vier Inseln Seymour Nord, Plazas, Bartolomé, Santa Fe oder Drachenhügel. Mittagessen an Bord.

Nord Seymour: Der heutige Tagesausflug beginnt mit einer rund 42km langen Busfahrt von Puerto Ayora zum Itabaca Kanal, dort angekommen steigst Du auf ein Boot um und fährst weitere 9km bis zur Insel Nord Seymour. Nord Seymour ist ein kleines, aus dem Ozean erhobenes Lavaplateau der nördlichen Seymour-Insel, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd Seymour) getrennt ist. Der 1,5km lange Rundweg führt über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogel Arten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Teil des Ausfluges ist das Schnorcheln am Strand von Bachas (ca. 1h).  ODER

Plazas: Um zur Insel Plazas zu gelangen, fährst Du zunächst 42km mit dem Bus, von Puerto Ayora in Richtung Itabaca Kanal, danach steigst Du auf ein Boot um und fährst vom Itabaca Kanal ca. 15km bis zur Insel Plazas. Die Insel Plazas ist eine weitere der kleinen und äußerst interessanten Inseln, wo man schon am kleinen Landesteg von der großen Seelöwenkolonie empfangen wird. Dort beginnt die Wanderung (ca. 1h.) auf einem Pfad, eingerahmt von Baumopuntien und Lebensraum des Kaktusfinken und weiterer Vogelarten. Die Insel Plaza ist durch aus dem Ozean heraufströmende Lavamassen entstanden und liegt vor den Steilklippen der großen Nachbarinsel Santa Cruz. Sie hat trotz ihrer geringen Fläche eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine außerordentliche, interessante Pflanzenwelt zu bieten. Charakteristisch für Süd Plaza ist die Sesuvium Mattenflechte, die während der Regenzeit der sonst eher trockenen und kargen Insel einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit hingegen (Ende Juni bis Januar) gibt diese bodenbedeckende Pflanze Süd Plaza ein völlig anderes Gesicht. An dem Tag besteht die Möglichkeit am Punta Carrión zu baden und zu schnorcheln (ca. 1h). ODER:
Bartolomé: Die Insel Bartolomé erreichst Du mit Bus und Boot. Zuerst fährst Du rund 42km mit dem Bus von Puerto Ayora zum Itabaca Kanal, anschließend steigst Du auf ein Boot um und fährst mit diesem ca. 30km, bis Du die Insel Bartolomé erreichst. Die etwa 1,2km2 große vulkanische Insel Bartolomé liegt nahe der Ostküste der Insel Santiago und ist geprägt von einem 114m hohen Vulkankrater, der die Insel überragt. Dein Ausflug bringt Dich zum Gipfel des Vulkankraters. Von hier aus hast Du eine beeindruckende Aussicht über die nahe gelegenen Inseln und den Pinnacle Rock, welcher ein Überbleibsel eines alten Tuffkegels und eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Archipels ist. Während Deiner Wanderung (ca. 1h) siehst Du Meeresleguane, Lava Echsen und verschiedene Kakteenarten, die ersten Pflanzenspuren auf dem relativ jungen Lavaboden. Anschließend erholst Du Dich am langen Sandstrand Bahia Sullivan und genießt die Meereswelt beim Schnorcheln (ca. 1h).  ODER:

Santa Fe: Die Insel Santa Fe kann auf zwei unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Die Auswahl der Route ist abhängig von den Nationalparkbestimmungen und den Navigationserlaubnissen. Entweder Du fährst mit der Mole San Francisco in Puerto Ayora ca. 28km bis zu Insel Santa Fe, oder Du fährst rund 42km mit dem Bus von Puerto Ayora zum Itabaca Kanal und anschließend für 45km mit dem Boot vom Kanal bis zur Insel Santa Fe. Diese Insel ist eine der ältesten Inseln des Archipels. Aufgrund ihres Alters und der langen Isolation konnten sich verschiedene endemische Spezies entwickeln, z.B. Landleguane, die größten Ihrer Spezies auf Galapagos, Reisratten und Geckos. Du besuchst (ca. 1h) die Barringtonbucht an der Nordseite der Insel, eine kleine ruhige Bucht, wo Du Meeresschildkröten und Adlerrochen beobachten kannst, ebenso wie Pelikane, Blaufußtölpel, Maskentölpel und Prachtfregattvögel auf den umliegenden Felsen. Eine weitere Attraktion von Santa Fe sind 2 Seelöwenkolonien, die Du meist am Strand beobachten kannst. Schnorcheln oder Baden auf einer kleineren Insel, in der Nähe der Insel Santa Fe (ca. 1h). ODER:
Cerro Dragon, der Drachenhügel,  liegt auf der nördlichen Seite der Insel Santa Cruz und wurde nach den Landleguan-Kolonien benannt, die in der Gegend vorkommen. Viele der Landleguane, die hier nun leben, wurden in der Darwinstation aufgezogen und hier wieder angesiedelt. Nach einer trockenen Landung am Anlegesteg machst Du einen kurzen Spaziergang, der Dich zu einer Salzwasserlagune hinter dem Strand führt. Dort kannst Du Flamingos, Stelzenläufer, Spießenten und andere Vogelarten beobachten. Nach einem Spaziergang auf den Hügel hast Du einen großartigen Ausblick über die Bucht und zu den Inseln Rabida im Westen und Santa Cruz im Osten.
Übernachtung in einem Hotel in auf der Insel Santa Cruz.



6. Tag Mi: Galapagos Insel Santa Cruz - Insel Floreana (F/M/A)
Mit dem Schnellboot wirst Du nach dem Frühstück zur Insel Floreana gebracht (ca. 2,5 Std. Fahrtzeit). Mittagessen im Hotel Wittmer. Am Nachmittag besuchst Du die “Loberia”, eine kleine Halbinsel mit Kolonien von Seelöwen. Den Rest des Nachmittags kannst Du an der “Bahia Negra”, dem am Hotel gelegenen Strand ausklingen lassen.
Abendessen und Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Floreana.

7. Tag Do: Galapagos - Insel Floreana - Insel Isabela (F/M)
Am Vormittag besuchst Du das Hochland der Insel Floreana. Eine 2- bis 3-stündige Wanderung führt Dich durch die Vegetation der Insel, vorbei an der einzigen Süßwasserquelle der Insel, zu den bekannten Piratenhöhlen. Diese waren auch für die Familie Wittmer eine erste Unterkunft, nachdem sie auf der Insel angekommen waren. Anschließend wirst Du im Schnellboot zur Insel Isabela gebracht (ca. 2 Std. Fahrtzeit). Die große Insel Isabela nimmt mehr als die Hälfte der Galápagos-Landfläche in Anspruch. Ihre Entstehung hat die 132 km lange und bis zu 84 km breite Insel der Verschmelzung von fünf aneinandergereihten, aus dem Ozean ragenden Schildvulkanen zu verdanken, deren breite Lavaströme einst zu einer gewaltigen Landmasse zusammengeflossen sind.  Alle diese fünf Vulkane sind heute noch aktiv. Der höchste von ihnen ist der ganz im Norden gelegene Vulkan Wolf mit ca. 1.700 m Höhe. Durch seinen mächtigen Krater verläuft die Äquatorlinie. Mittagessen im Hotel. Nach einer kurzen Bootsfahrt von Puerto Villamil erreichst Du die kleine Felseninsel „Las Tintoreras“. Hier siehst Du bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meeresleguanen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weisspitzhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. An den Sandstränden, an denen Du bei Deinem Spaziergang vorbeikommst, sonnen sich zahlreiche Seelöwen. Während der Rückfahrt kannst Du mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen.  Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Isabela.

8. Tag Fr: Galapagos - Insel Isabela (F/M/A)
Sierra Negra liegt im Süden der Insel Isabela zwischen den Vulkanen Alcedo und Cerro Azul. Sein Krater ist mit etwa 10km Durchmesser der größte auf Galapagos und der zweitgrößte der Welt nach dem Ngorongoro in Afrika. Der Ausflug zum Krater startet in Puerto Villamil. Von hier aus fährst Du etwa eine Stunde mit dem Bus zum Beginn des Wanderwegs, der Dich in insgesamt etwa 1,5 Std. zu Fuß zum Kraterrand bringt, von wo aus Du bei günstigen Wetterbedingungen eine spektakuläre Aussicht über den Krater und an klaren Tagen bis zur Insel Fernandina im Westen Isabelas hast.
Anmerkung: sollten es die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland aufgrund starker Nässe nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt.
Mittagessen auf einer Hacienda im Hochland. Danach wirst Du die größte Schildkrötenaufzuchtstation des Archipels besuchen. Die Riesenschildkröten von Galápagos und ihre frisch geschlüpften Jungen werden in der Station aufgezogen. Dieses Programm stellt einen Teil des Wiedereinführungsprogramms von Seiten des Nationalparks dar. Im Anschluss führt der Weg zur Brachwasserlagune der Flamingos, „Pozo de los Flamingos“, wo Du die seltene Chance hast, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten.
Den Rest des Tages verbringst Du am wunderschönen Strand von Puerto Villamil.
Abendessen und Übernachtung in einem Hotel auf der Insel Isabela.



9. Tag Fr: Galapagos - Insel Baltra, Rückflug zum Festland (F)
Nach dem Frühstück wirst Du mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz gebracht, von wo aus es per Bus zum Kanal Itabaca geht. Von dort wirst Du per Fähre und Bus weiter zum Flughafen nach Baltra begleitet. Flug mit der Linienmaschine weiter zum Festland nach Guayaquil oder Quito. Ende der Rundreise.

Diese Rundreise bieten wir auch als Flugpauschalreise ab/bis Deutschland an.
Über Preise und Verfügbarkeiten informiert Sie gerne unser Service Team.

Termine & Preise im DZ in €

Reisetermine

Preis pro Person
Var. A

Preis pro Person
Var. B

31.03.-08.04.17

12.05.-20.05.17

09.06.-17.06.17

07.07.-15.07.17

21.07.-29.07.17

18.08.-26.08.17

01.09.-09.09.17

15.09.-23.09.17

27.10.-04.11.17

3.220,-

3.295,-

Ab Quito/bis Guayakil oder Quito jeden Freitag

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen/ Max. 16 Personen

Einzelzimmerzuschlag Var. A: € 420,-


Einzelzimmerzuschlag Var. B: € 445,-

Voraus. Hotels Variante A

Mittelklassehotels 3*-3*+
Quito: Alameda Hotel Mercure (o.ä.)

Galapagos: Hotel Silberstein(o.ä.)

Voraus. Hotels Variante B

Komforthotels 3*-4*-5*

Quito: Hotel Hilton Quito (o.ä.)

Galapagos: Hotel Silberstein(o.ä.)

Transfers und Ausflüge werden für Gäste der Mittel- und Komfortklasse gemeinsam durchgeführt.

Hibiskus Reisen ist nicht verantwortlich für Änderungen bei Inner/Regional Südamerikanischen Flügen (z.B. bzgl. Flugzeiten, Flugstorno, Flugpreise, Steuern und Zuschläge) seitens der Fluggesellschaft und daraus resultierenden Kosten. Garantierte Flugpreise können erst nach Ticketausstellung bestätigt werden und können mit der Teilnehmerzahl variieren. Flughafengebühren gelten vorbehaltlich kurzfristiger Änderung.

Ausflüge unterliegen den Regelungen des Galapagos-Nationalparks und können sich aufgrund von ex-tremen Wetterbedingungen und ein-tretenden Notfällen bzw. unvorhergesehenen Ereignissen ändern. Die Routenverläufe gelten vorbehaltlich Änderungen. Tägl. Ausflüge sind garantiert, jedoch nicht welche Inseln besucht werden (es könnten z.B. auch folgende Besuchspunkte eingeschlossen sein: Cerro Dragon auf der Insel Santa Cruz, Insel Santa Fe, Insel Floreana, Insel Isabela und /oder das Hochland von Santa Cruz). Bei den Ausflügen und Transfers können auch weitere Passagiere anderer Nationalitäten mit an Bord sein (keine Charterboote).
Die Kapazität der Ausflugsschiffe bei den Tagesausflügen ist 10-20 Pax. 

Im Reisepreis enthalten:

2 x Inlandsflug von Quito nach Baltra Galapagos und zurück nach Quito oder Guayaquil in Economy Class inkl. aller Steuern und Gebühren
8 Übernachtungen in Hotels der Variante A oder B
Alle Mahlzeiten wie im Programm aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen, LB = Lunchbox, A = Abend-essen)
Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgeldern laut Programm
Alle Transfers und Fahrten in klimat. Fahrzeugen
Örtliche deutschspr. Reiseleitung 
Englischspr. Reiseleiter auf Galapagos
Informationsmaterial

Nicht im Reisepreis enthalten:

Internationale Flüge
Reiseversicherungen, Persönliche Ausgaben, z.B. für weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, etc.
Touristenkontrollkarte Galapagos US$ 20,- pro Person (zahlbar in bar vor Ort)
Eintritt Galapagos Nationalpark US$ 100,- pro Person (zahlbar in bar vor Ort)

Änderungen des Reiseablaufs bei gleichem Leistungsumfang möglich!
Fläche
283.561 km²

Bevölkerungszahl
Ca. 15.868.306 (2015) Einwohner

Hauptstadt
Quito

Geographie
Ecuador, der kleinste der Andenstaaten, liegt am Pazifik und grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Die Anden durchziehen das Land von Nord nach Süd. Der Chimborazo (6310 m) ist der höchste Berg. Das Hochland (Sierra) wird durch zwei in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge geprägt: die Westkordillieren (Cordillera Real) und die Ostkordillieren (Cordillera Oriental). Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland, östlich der Anden der Regenwald (Selva, Oriente, Amazonia) des Amazonasbeckens. Die Küste (Costa), von niedrigen Hügelketten durchzogen, nimmt ca. ein Viertel der Staatsfläche ein. Das obere Amazonasbecken im Osten besteht aus dichtem tropischem Dschungel, der von zahlreichen Flussarmen durchzogen wird. Die Amazonasregion nimmt 36% der Landesfläche ein, jedoch nur 3% der Bevölkerung leben hier. Die Galpagos-Inseln liegen etwa 1000 km östlich des ecuadorianischen Festlandes. Aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage beheimaten sie eine außergewöhnliche und einmalige Artenvielfalt.

Klima
An der Küste sowie an der Westseite der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima. Regenzeit ist von Januar bis Mai und die Trockenzeit von Juni bis Dezember. Es gibt kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen, die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 bis 30 °C. In den Gebirgstälern der Sierra ist das Klima kontinentalgemäßigt. Es regnet oft am Nachmittag und besonders in den Nächten wird es kalt. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2.800 m Höhe und die Temperatur bewegt sich öfters an einem Tag zwischen 8 und 21 °C. Das Dschungelgebiet und die Osthänge der Anden sind feucht und warm. Die Durchschnittstemperatur auf den Galapagos Inseln liegt bei 25 bis 30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit, gelegentlich gibt es auch starke Regenschauer. Für Badefreunde ist der Reisezeitraum zwischen April und Dezember sehr günstig, Bergtouren im Hochland empfehlen sich zwischen Juni und November. In die Amazonasgebiete sollte man zwischen August und Mai reisen.

Staatsform
Präsidialrepublik seit 1978. Verfassung von 2008. Die 100 Mitglieder des Nationalkongresses (Congreso Nacional) werden für 4 Jahre gewählt. Direktwahl alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1822 (Loslösung von Großkolumbien; bis 1809 spanische Kolonie).

Sprache
Die offizielle Landesprache ist Spanisch. In den größeren Hotels wird Englisch verstanden. Sie kommen jedoch leichter mit einigen „Brocken“ Spanisch durchs Land. Oft wird noch die alte Landessprache Quechua gesprochen. Indigene Sprachen sind (Quichua und Shuar)

Religion
Römisch-katholische Kirche (circa 85% der Bevölkerung), Protestanten, Juden, Anhänger von Naturreligionen

Ortszeit
In der europäischen Sommerzeit liegt Ecuador 7 Stunden zurück, während der europäischen Winterzeit 6 Stunden. Für die Galapagos Inseln beträgt der Zeitunterschied 8 Stunden (Winter 7 Stunden).

Netzspannung
Die Stromspannung beträgt 110 Volt Wechselstrom. Sie sollten unbedingt einen Adapter für Ecuador mitnehmen.

Landesvorwahl
+ 593

Reisedokumente& Visum
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate bei Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinder, die auch ecuadorianische Staatsangehörige sind (deutsch-ecuadorianische Doppelstaater) oder einen ständigen Wohnsitz in Ecuador haben, benötigen eine gerichtliche, notariell oder konsularisch (ecuadorianisches Konsulat im Ausland) beglaubigte Einverständniserklärung, wenn sie allein oder in Begleitung nur eines Elternteils ausreisen. Nähere Informationen sind in spanischer Sprache auf der Website der Migrationsbehörden eingestellt ( Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.ministeriointerior.gob.ec/migracion ).

Visum
Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tage pro Jahr) müssen deutsche Staats-angehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Vom 1. Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr. Die Einreise mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen. Der Einreisestempel ist obligatorisch, auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien. Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Strafen gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalem Aufenthalt auch mit Abschiebehaft.
Der Pass oder eine Passkopie muss stets mitgeführt werden. Außerdem wird empfohlen, auch eine Kopie des Einreisestempels mit sich zu führen. Bei Passverlust sollte die Botschaft Quito aufgesucht werden. Ein Merkblatt zur Vorabinformation ist auf der Website der Deutschen Botschaft abrufbar, siehe www.quito.diplo.de.

Zollvorschriften
Es liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Drogenkonsum und -handel werden selbst bei kleinsten Mengen mit hohen Haftstrafen (ca. 8-16 Jahre) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.

In Ecuador gelten für die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen besondere Vorschriften.
Lebensmittel und Pflanzen dürfen nicht eingeführt werden.

Währung
Im Jahr 2000 wurde der Ecuador Sucre abgeschafft und der US-Dollar als offizielle Währung eingeführt. Wir empfehlen die Mitnahme von US-Dollar in bar, eine Bankkarte sowie Kreditkarten (Visa und MasterCard). Bitte prüfen Sie bei Ihrer Bank, ob mit Ihrer Bankkarte das Geldabheben am Automaten noch möglich ist.

Gesundheit
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.who.int ) gefordert.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird zwar kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, trotzdem ist für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-; kein Übertragungsrisiko in Quito, Guayaquil und den Galapagos Inseln) prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine rechtzeitige Impfung, d. h. zehn Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen. Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z. B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) sowie Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Aufgrund der o. g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden.

Vor einer Reise nach Ecuador wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org .

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Essen & Trinken
Hauptnahrungsmittel sind vor allem im Hochland Mais und Kartoffeln. Fangfrischer Fisch, Meeresfrüchte sowie Reis gibt es an der Küste. Rinder, Schweine, Ziegen, Hammel, Meerschweinchen und Hühner – an Fleischgerichten wird fast alles geboten. Aji, welches aus roten Pfefferschoten gewonnen wird, ist das wichtigste Gewürz der Ecuadorianer. Der Bananenkuchen, die Torta de Maqueno, ist die typische Nachspeise.
Noch heute wird nach alter indianischer Tradition zu Allerseelen zum Gedenken an die Verstorbenen Colada Morada zubereitet, ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und Maismehl. In Ecuador gibt es aber auch einige der besten Biersorten Südamerikas. Internationale Spirituosen wie z. B. Whisky sind erhältlich, aber teuer. Eine Spezialität Ecuadors ist der einzigartige Fruchtsaft Naranjilla, der aus der gleichnamigen Frucht gepresst wird und sehr erfrischend schmeckt. Guter chilenischer Wein ist erhältlich und nicht allzu teuer. Ein gutes einheimisches Mixgetränk ist Paico.

Land & Leute
In Ecuador leben sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, aber es ist schwierig, die jeweilige Größe anzugeben. Wie in den anderen Andenstaaten ist der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären. Andererseits wanderten nach Ecuador nur Spanier, aber kaum andere Europäer ein – anders als etwa in Argentinien, Uruguay, Brasilien oder Chile.

Laut dem Zensus von 2010 sind 7,0 % der Bevölkerung Indígenas (hauptsächlich Kichwa), 71,9 % Mestizen, 6,1 % europäischer Abstammung, 7,2 % Afroecuadorianer. Nach Angaben der Indígena-Organisation CONAIE beträgt der Anteil der Indígenas bis zu 50 %.Andere schätzen den Anteil der indigenen Bevölkerung auf 40 %, den der Mestizen auf weitere 40 %, den der Menschen mit europäischer Abstammung auf 10–15 % und den der Afroecuadorianer auf 5–10 %. In Ecuador lebt eine große Gemeinde mit libanesischem Migrationshintergrund, welche auf Zuwanderungen vor allem seit den 1920er Jahren resultiert.

Sicherheitshinweise
Ecuador
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 23.05.2016
Unverändert gültig seit: 19.05.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Für die  Mehrheit der Besucher in Ecuador stellen sich keine Sicherheitsprobleme ein. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität und Gewaltbereitschaft deutlich höher als in Deutschland ist. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, an der Küste sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder zum Teil auch bewaffneten Überfällen, zu werden. Von Gegenwehr ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet. Reisen über Land Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden. Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reisebeginn (z. B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana, Napo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.  Kriminalität Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z. B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an: Grundsätzlich sollten Reisende auf das Gepäck achten und möglichst keinen Schmuck tragen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden . Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.  Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden. Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.  Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten. Es wird empfohlen, sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die Deutsche Botschaft erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung. Polizei und Strafverfolgungsbehörden Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen. In Quito können Strafanzeigen u. a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der žPolicía Judicial" an der Ecke der Straßen Juan Len Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit. Im Großraum Quito können kleinere Überfälle auch elektronisch angezeigt werden (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.fiscalia.gob.ec). Das System befindet sich noch in der Erprobungsphase. Opfer einer Straftat sollten zusätzlich die Deutsche Botschaft in Quito informieren. Die Verfolgung von Straftaten durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft v. a. in Fällen allgemeiner Kriminalität ist nicht immer sichergestellt. Naturkatastrophen und Vulkanische Aktivität Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baos), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.igepn.edu.ec. Weitere Hinweise unter: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.bib.gfz-potsdam.de Am Samstag, den 16. April 2016, haben sich an der Küste Ecuadors vor den Provinzen Esmeraldas und Manabi mehrere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7,8 auf der Richterskala ereignet. Die Regierung hat  landesweit einen 60-tägigen Ausnahmezustand erklärt und den Notstand für die Provinzen Manabi, Santa Elena, Guayas, Los Rios, Santo Domingo und Esmeraldas. Vor allem in den Städten Pedernales, Portoviejo und Manta sowie den umliegenden kleineren Orten, einschließlich touristischer Ziele an der Küste, wie Canoa oder Jama, kam es zu großen Zerstörungen an Gebäuden und Infrastruktur mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Strom- und Wasserversorgung sowie Mobilfunk sind in den besonders betroffenen Gebieten bislang nur teilweise wiederhergestellt. Der Vulkan Tungurahua ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Die Intensität schwankt, erneute Explosionen werden von staatlichen Experten jedoch für wahrscheinlich gehalten. Am 17.11.2015 wurde deshalb die Warnstufe von gelb auf orange erhöht, am 23.3.16, nach leichter Beruhigung aber wieder auf gelb zurückgesetzt. Bei Reisen in das Touristengebiet Baos wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren. Ähnliches gilt für den Vulkan Reventador, für den bereits seit März 2014 Warnstufe žOrange" gilt. Ähnlich wie z.B. beim Tungurahua, wurde deshalb das Besteigen des Reventador strengstens untersagt. Für den Vulkan Cotopaxi gilt seit dem 14.08.2015 die Warnstufe "Gelb", d.h. mit einem Ausbruch muss gerechnet werden. Die Bevölkerung ist aufgerufen, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Da sich die Aktivität des Vulkans seit November  2015 zuletzt aber etwas beruhigt hat, wurde der Nationalpark Cotopaxi am 11.12.2015 unter Auflagen teilweise wieder geöffnet. Eine Besteigung des Cotopaxi ist jedoch weiterhin verboten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des žInstituto Geofisico de la Politécnica Nacional" (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.igepn.edu.ec ) und auf der Seite des Sekretariats für Risikomanagement Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.gestionderiesgos.gob.ec/ . Auf letzterer befindet sich auch eine Karte der durch Schlammlawinen (žLahare") besonders gefährdeten Gebiete entlang der natürlichen Abflüsse des Cotopaxi (v.a. Latacunga, Tungurahua, Sangolqui, Valle de los Chillos und Valle de Tumbaco entlang des Rio San Pedro) sowie der jeweiligen Evakuierungsrouten im Fall eines Ausbruchs. Reisenden wird empfohlen, sich vor einem Betreten dieser Gebiete eingehend über die aktuelle Lage und die Sicherheitsvorkehrungen zu informieren. Die Vorwarnzeit beträgt für diese Gebiete bei einem starken Ausbruch nur 40 bis 60 Minuten. Bei einer erneuten Verstärkung der Aktivität des Cotopaxi muss mit unregelmäßigem Ausstoß von Asche gerechnet werden,  die je nach Windrichtung und Stärke des Ausstoßes auch Quito erreichen kann. Die Vulkanasche kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie Augenirritationen und Atembeschwerden, führen. Es wird deshalb empfohlen, sich gegebenenfalls mit Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu schützen. . Das koordinierende Ministerium für Sicherheit informiert regelmäßig über die aktuelle Lage und getroffene sowie empfohlene Präventionsmaßnahmen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.volcancotopaxi.com; Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.facebook.com/SeguridadEcuador ). In den Wintermonaten (Januar April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.  Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.auswaertiges-amt.de

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreise- und Zollvorschriften.
Einreise-, Visa-, Gesundheits- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.
Telefonzentrale: (24-Stunden-Service): +49 30 1817 0
Bürgerservice: (Mo bis Fr 9.00 bis 15.00 Uhr): +49 30 1817 2000
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Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

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