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8 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels

Bootstour in der Halong-Bucht

Erfahrene und qualifizierte, deutschspr. Reiseleitung vor Ort

1 Vietnam Reiseführer pro Zimmer 


Willkommen in Vietnam, dem Land des aufgehenden Drachens! Sie möchten einen ersten Eindruck von der faszinierenden Welt Südostasiens erhalten – oder sind als passionierter Weltenbummler auf der Suche nach neuer Inspiration? Dann sind Sie hier genau an der richtigen Adresse. Hektische Großstädte, idyllische Bergdörfer, atemberaubende Landschaften und paradiesische Traumstrände – Vietnam lässt keinen Urlauberwunsch unerfüllt. Entdecken Sie moderne Metropolen und historische Kaiserstädte. Vietnams einzigartiger Charme wird Sie begleiten.
1. Tag: Ankunft in Hanoi
Eigene Anreise nach Hanoi. Nach Ankunft in Hanoi am Morgen, wirst Du von Deiner Reiseleitung empfangen und zum Hotel gebracht. Besichtigung in Hanoi

Obwohl Hanoi die moderne Hauptstadt Vietnams ist, hat sich die Stadt doch den Charme und die Geheimnisse vergangener Jahrhunderte bewahrt. Enge Straßen und traditionelle Läden laden zu einer Erkundungstour zu Fuß ein. Die vielen wunderschönen öffentlichen Plätze, Seen, Parks, mit Bäumen gesäumten Boulevards und Denkmäler, verleihen der Stadt eine Atmosphäre von Eleganz und Harmonie mit der Natur, die einzigartig für asiatische Städte ist. Besichtigung des Literaturtempels, des Ho Chi Minh Pfahlhaus und der Ein-Pfahl-Pagode, sowie eine Besichtigungstour in Hanoi mit dem Elektro-Auto. Übernachtung: Var. A: Golden Spring Hotel (o.ä) oder
Var. B: Muong Thanh Hanoi Centre (Superior) (o.ä)

2. Tag: Hanoi - Halong (F)
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Danach Fahrt von Hanoi zur Halong Bucht (ca. 160 km). Übernachtung: Var. A: Mithrin Hotel Halong (Superior Mountain View) (o.ä)
Var. B: Halong Dream hotel (Superior) (o.ä)



3. Tag: Halong - Hanoi - Hue (F, M)
Transfer zum Tuan Chau Marina Port (ca.10 km) und Ausflug mit dem Boot durch die Halong Bucht, inklusive Mittagessen (ca. 4 Stunden). Du gehst an Bord einer charmanten sowie traditionellen, hölzernen Dschunke und begibst Dich auf eine unvergessliche Bootsfahrt durch die Bucht. Das Mittagessen wird an Bord eingenommen und anschließend fährst Du an bizarren Felsformationen vorbei die so ungewöhnliche Namen tragen wie: Stein Hund, Räucherstäbchenhalter (Dinh Huong) oder Kampfhahn (Ga Choi). Im Zentrum bzw. Kern der Inselwelt besuchst Du die beindruckende Höhle mit dem interessanten Namen Thien Cung (himmlische Residenz Grotte). Nach der Besichtigung geht es zurück an Bord und es folgt die Rückfahrt zum Pier in Halong. Danach geht es mit dem Fahrzeug von Halong nach Hanoi (Noi Bai Flughafen) (ca. 160 km) und Flug von Hanoi nach Hue. Vom Flughafen Transfer zum Hotel.
Übernachtung: Var. A: Emm Hue Hotel (o.ä) oder Var. B: Moonlight Hotel Hue (o.ä)

4. Tag: Hue (F)
Hue war für mehr als 140 Jahre die Hauptstadt Vietnams. Alte Tempel, kaiserliche Bauten und Gebäude im französischen Stil zeugen von dieser Zeit. Die Stadt besteht seit dem 17. Jhd. Im Herzen Hues befindet sich die kaiserliche Zitadelle mit der verbotenen Stadt, ein großer Komplex, der im frühen 19. Jahrhundert nach dem Modell der Verbotenen Stadt in Peking gebaut wurde. Die ursprünglichen Mauern erstreckten sich über 10 km und wurden von einem tiefen Burggraben umgeben. Während des vietnamesisch-amerikanischen Krieges wurden die meisten der Gebäude zerstört, aber die verbleibenden Monumente ermöglichen einen faszinierenden Blick auf das Leben am Hofe der Nguyen Dynastie. Sie nähern sich der Stadt, vorbei am auffallenden Fahnenmast, zum Ngo Mon Tor, dem Haupteingang der kaiserlichen Anlage. Sie betreten einen großen Hof mit ruhigen Lotusteichen und besuchen die Dien Tho Residenz (Dien Tho Palast), in dem früher die Königsmutter wohnte. Sie besuchen den Thai Hoa Palast, die prachtvolle Empfangshalle, die Halle der Mandarine und die originalen Neun Dynastie Urnen, sowie andere Sehenswürdigkeiten, inklusive dem königlichen Hue Antiquitäten Museums. Außerdem Besichtigung des Kaiser-Grabes von Khai Dinh und das Grabmals von Tu Duc.
Übernachtung: Var. A: Festival Hue (o.ä) oder Var. B: Moonlight Hotel Hue (o.ä)



5. Tag: Hue - Hoi An (F/M)
Gegen 8:30 Uhr begibst Du Dich auf das Boot am Anlegeplatz von Toa Kham und startest eine Bootsfahrt auf dem Parfüm-Fluss. Stopp beim Dong Ba Markt, um die bevorzugten Zutaten für den Kochkurs auszuwählen. Halt, um die ikonische Thien Mu Pagode zu besichtigen. Zurück auf dem Boot und eine malerische Fahrt zum Dorf Thuy Bieu beginnt. Bei Ankunft kannst Du zu Fuß oder mit dem Fahrrad eine Tour rund um das Dorf machen. Besuche ein Gartenhaus und einen alten Ahnentempel und Du hast die Möglichkeit mit den Menschen zu kommunizieren. Besuche Familien, die Weihrauch oder Räucherstäbchen herstellen und erfahre mehr über die Traditionen des vietnamesischen Volkes. Danach geht es zurück zum Thuy Bieu Restaurant für den Kochkurs. Genieße die gemeinsamen Vorbereitungen mit den Anweisungen des Küchenchefs für das Mittagessen. Zum Mittagessen bekommst Du Hues traditionelle Gerichte, die Du selber gekocht hast. Bade Deine Füße im medizinischen Heilpflanzenwasser - traditionelle therapeutische Praktiken und genieße eine Fußmassage, ausgeführt von blinden Menschen. Die Tour endet im Dorf Thuy Bieu. Anschließend Fahrt von Hue nach Hoi An (ca.140 km)
Fahrt von Hue an der malerischen Gebirgsstraße entlang, die einen spektakulären Blick auf die Küste bieten. Auf halber Strecke zwischen Danang und Hue liegt der spektakuläre HAI VAN Pass, der gleichzeitig die Grenze zwischen den Klimazonen von Nord und Süd Vietnam darstellt. Es geht weiter Richtung Süden an Lang Co vorbei, einen schönen geschwungenen Strandabschnitt, der zwischen einer kristallklaren Lagune und dem südchinesischen Meer liegt. Du fährst in die große Küstenstadt Danang, bevor Du in Hoi An ankommst. 2 Übernachtungen: Var. A: Emm Hotel Hoi An (Superior) (o.ä) oder
Var. B: Hoi An Marina Resort & Spa (o.ä)



6. Tag: Hoi An(F)
Die hervorragend erhaltene Handelsstadt Hoi An wurde 1999 zum Unesco Weltkuturerbe ernannt. Ihre bunten Häuser und Tempel reflektieren die facettenreichen kulturellen Schätze, die aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen, als Hoi An ein wichtiger Hafen für westliche, chinesische und japanische Händler war. Heute ist es ein gut gehendes Zentrum traditioneller Handwerkskunst und ein Paradies zum Einkaufen, das sich am besten zu Fuß erkunden lässt. Spazieren Sie durch die gepflasterten Straßen, vorbei an niedrigen Ziegeldächern, dem belebten Zentralmarkt und dem kleinen Hafen, wo bunt bemalte Boote vor Anker gehen. Danach Besuch eines Privathauses, in dem Mitglieder der gleichen Familie durchgehend seit Jahrhunderten in traditioneller Umgebung leben. Besuche die Familienkapelle, die von wichtigen Händlern oder hochrangigen Familien zur Ehre der Vorfahren erbaut wurde. Dann geht es zu einer Pagode im chinesischen Stil oder einer Versammlungshalle. Zuletzt geht’s weiter zur berühmten Japanischen Brücke, die 1593 von der japanischen Gemeinde Hoi Ans erbaut wurde und die Stadt mit dem chinesischen Viertel auf der anderen Seite des Flusses verbindet. Am Nachmittag Fahrt auf einem öffentlichen Boot stromabwärts auf dem Fluss THU BON. Genieße die unberührte Landschaft und Halt an einem Keramik- und einem Holzschnitzer-Dorf, bevor Du zum Hafen in Hoi An zurückkehrst.



7. Tag: Hoi An - Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) (F)
Transfer nach Danang und Flug von Danang nach Saigon. Besichtigung der Cu Chi Tunnel. Die Cu Chi Tunnel waren ein wichtiger Vietcong Stützpunkt während des Vietnam Krieges und wurden von den Amerikanern nie entdeckt. Sie erstreckten sich als unterirdisches System über 200 km mit Kommandoständen, Krankenhäusern, Schutzräumen und Waffenfabriken und wurden von Hand in den harten Lateritboden gegraben. Heute kann man das Gebiet besichtigen. Es folgen Erklärungen wie die Vietcongs ihr Leben dort gemeistert haben und wie sie auf sehr clevere Art und Weise Eingänge gesichert und Fallen errichtet haben. Es besteht die Möglichkeit sich auch durch die Tunnel zu bewegen, wovon manche für Touristen zugänglich gemacht wurden.
2 Übernachtungen Var. A: Muong Thanh Saigon Centre Hotel (o.ä) oder Var. B: Edenstar Saigon Hotel (Deluxe) (o.ä)

8. Tag: Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) - Mekong Delta - Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) (F)
Von Saigon aus führt die Fahrt ins Herzen des Mekong Deltas nach Cai Be. Du gehst an Bord eines der örtlichen Boote und entdeckst den Cai Be Schwimmenden Markt. Cai Be ist ein lebendiger Markt mit Booten voller Früchte und Gemüse sowie einer hübschen katholischen Kathedrale am Flussufer. Weiter geht es auf schmaleren Wasserwegen und Kanälen. Es gibt einen Besuch auf der Mekong River Islands, um dort einen Einblick in die Orchideen Industrie zu erhalten. Weiterhin bekommst Du einen Einblick hinter die Kulissen und siehst wie die Einheimischen getrocknete Früchte, Reispfannkuchen und Puffreis Bonbons herstellen. Es besteht auch die Möglichkeit diese Delikatessen zu probieren. In Vinh Long gehst Du von Bord. Anschließend Rückfahrt.



9. Tag: Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) (F)
Als vibrierende Metropole, strotzt Saigon vor Energie, Aktion und Bewegung. Überall wo Du hinschaust, trifft das traditionelle Leben auf das moderne Leben. Die modernen Hochhäuser stehen Seite an Seite mit Häusern im Kolonialstil und traditionellen Tempeln. Auf den Straßen fahren Menschen auf Motorrädern und telefonieren gleichzeitig und in den ruhigen Tempeln beten die Gläubigen. Beginne dieTour in die moderne Geschichte mit einem Besuch des Wiedervereinigungspalasts. Dieser war früher der Unabhängigkeitspalast des vietnamesischen Südpräsidenten und das Gebäude wurde am 30. April von Panzern gestürmt. Dieses Ereignis bedeutete den Fall Süd-Vietnams. Das Gebäude ist in seinem ursprünglichen Zustand bewahrt worden und die Original-Panzer stehen in der Nähe der Eingangstore. Dann geht es weiter in das historische Zentrum. Du besichtigst die Emperor Of Jade Pagode, eine der interessantesten Pagoden von Saigon. Danach erfolgt ein kurzer Besuch der Notre Dame Kathedrale und des Central Post Office. Auf dem Weg geht es an Sehenswürdigkeiten im europäischen Stil vorbei, wie zum Beispiel die City Hall (Hotel De Ville) und das Opera House (beide Gebäude können nur von außen besichtigt werden). Die Tour endet mit einem Besuch des Benh Thanh Marktes, auf dem Händler eine große Auswahl von Waren und Handwerksprodukten für jeden Geschmack anbieten. Transfer zum Flughafen. Ende der Rundreise.

Diese Rundreise bieten wir auch als Flugpauschalreise ab/bis Deutschland an.
Über Preise und Verfügbarkeiten informiert Sie gerne unser Service Team.

Änderung des Reiseablaufs bei gleichem Leistungsumfang möglich!

Termine & Preise im DZ in €


Bei min. 2 Personen

Abreise im Zeitraum

Preis pro Person
Var. A

EZ Zuschlag
Var. B

01.04.-31.10.17

1.432,-

1.565,-


bei 3 Personen

Abreise im Zeitraum

Preis pro Person
Var. A

EZ Zuschlag
Var. B

01.04.-31.10.17

1.207,-

1.348,-


bei 4-6 Personen

Abreise im Zeitraum

Preis pro Person
Var. A

EZ Zuschlag
Var. B

01.04.-31.10.17

1.068,-

1.210,-


bei 7-10 Personen

Abreise im Zeitraum

Preis pro Person
Var. A

EZ Zuschlag
Var. B

01.04.-31.10.17

910,-

1.051,-

Einzelzimmerzuschlag Var. A: € 184,-

Einzelzimmerzuschlag Var. B: € 329,-


Anreise: Täglich

Je nach Ankunftszeit in Hanoi und Abflugzeit in Saigon, kann eventuell jeweils 1 zusätzliche Übernachtung in Hanoi und Saigon nötig werden.

Im Reisepreis enthalten:
Inlandsflüge: Hanoi - Hue und Danang -Saigon (Economy Klasse) inkl. aller akt. Steuern und Gebühren (Änderungen möglich)
8 Übernachtungen lt Programm in ausgesuchten Hotels
Alle Mahlzeiten wie im Programm aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgeldern laut Programm
Alle Transfers und Fahrten in modernen, klimat. Fahrzeugen
Örtliche deutschspr. Reiseleitung

Nicht im Reisepreis enthalten:
Reiseversicherungen, persönliche Ausgaben, z.B. für weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, etc.
Ggf. Visagebühren für Vietnam (ca. € 50,- p.P.)

Fläche
332.800 km²

Bevölkerungszahl
92.821.752 (Stand 2016)

Bevölkerungsdichte
278,9 Einwohner pro km²

Hauptstadt
Hanoi

Geographie
Vietnams Flächenausdehnung ist ungefähr wie die Deutschlands. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandsküste Südostasiens und Gebirgszüge sowie Hochebenen im Hinterland.
Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1.650km, die Ost-West-Breite bis zu 600km, während die schmalste Stelle in Mittelvietnam nur 50km breit ist. Die Küstenlinie hat eine Länge von über 3.400 km, auch die Landgrenzen zu den 3 Nachbarstaaten überschreiten wegen der langgestreckten Form 3.000 km Gesamtlänge.
Die Geographie Vietnams wird auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ beschrieben: Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam ein ¾ von Bergen und Hochebenen geprägtes Land.

Staatsform
Als Staatsform ist Vietnam eine sozialistische Republik. In 7 Regionen, 52 Provinzen und 3 Stadtbezirke gliedert sich das Verwaltungsgebiet von Vietnam.

Sprache
Gesprochen wird in Vietnam vorwiegend Vietnamesisch. Englisch wird immer mehr zur zweiten Landessprache. Chinesisch wird ebenfalls gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache.

Religion
Buddhisten (ca. 20 Millionen), Katholiken (ca. 6,2 Millionen), Protestanten (ca. 1 Million), diverse synkretistische Religionen

Ortszeit
MEZ + 6.
Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Vietnam.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.

Netzspannung
120/220 V, 50 Hz

Landesvorwahl
+84

Visum
Das Reisedokument muss einen Monat über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein. Diese Informationen beruhen auf Angaben des vietnamesischen Außenministeriums und sind vietnamesischen Auslandsvertretungen in Drittländern nicht immer bekannt. Des Öfteren werden dort sowie auch in Ho-Chi-Minh-Stadt nicht alle erwähnten Reisedokumente anerkannt und eine Gültigkeit des Reisedokuments von 6 Monaten über die Reise hinaus gefordert. Es wird daher generell empfohlen mit einem Reisepass mit ausreichender Gültigkeit zu reisen.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Ab dem 01.07.2015 ist für deutsche Staatsangehörige eine Einreise für einen Aufenthalt bis maximal 15 Tage visumfrei möglich. Hierfür muss das Reisedokument mindestens noch sechs Monate gültig sein. Es wird empfohlen, einen Ausdruck des Rückflugtickets mitzuführen, um es bei Einreise vorlegen zu können. Zu beachten ist, dass eine erneute visumfreie Einreise erst wieder möglich ist, wenn seit der letzten Ausreise aus Vietnam 30 Tage vergangen sind.

Die Möglichkeit der visumfreien Einreise für deutsche Staatsangehörige ist zunächst bis zum 30.06.2016 befristet.
Zuständig und verantwortlich für die Gewährung der visumfreien Einreise sind ausschließlich die vietnamesischen Behörden. Bei konkreten Fragen sollten sich Reisende an die zuständige vietnamesische Auslandsvertretung wenden. Informationen finden Sie z. B. auf der Internetseite der vietnamesischen Botschaft in Berlin http://www.vietnambotschaft.org/visa/ und auf der Internetseite des vietnamesischen Generalkonsulats in Frankfurt/Main http://www.vietnamgeneralkonsulat.de/generalkonsulat/Visum/visum.htm.

Zollvorschriften
Bei Einreise können folgende Gegenstände zollfrei eingeführt werden:
400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 50 gr. Tabak
1,5 l Alkohol über 22% oder 2 l Alkohol unter 22%

Bargeld ausländischer Währungen im Wert über 5.000 US-Dollar und Bargeld der vietnamesischen Währung Dong im Wert über 15 Mio. Dong muss deklariert werden.

Tee kann bis zu 5 kg importiert werden, Kaffee bis zu 3 kg.

Klima
Das Klima unterscheidet sich erheblich zwischen Nord- und Südvietnam. Der Norden weist ein gemäßigtes tropisches Wechselklima auf, es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober. Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar, heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober. Während der Regenzeit wüten häufig Taifune, die besonders im Mekong – Delta, aber auch in anderen Küstenregionen verheerende Überschwemmungen anrichten können.

Währung
Vietnamesischer Dong. Banknoten gibt es im Wert von 500.000, 200.000, 100.000, 50.000, 20.000 und 10.000 D. Münzen gibt es im Wert von 5.000, 2.000, 1.000, 500 und 200 D.
1,00 EUR = 24.05 VND
1,00 USD = 22.08 VND
(Stand März 2016, Änderungen möglich)

Geldwechsel sollte nur in offiziellen Wechselstuben erfolgen und die Quittungen gut aufbewahrt werden. US-Dollar (in kleinen, unbeschädigten Scheinen) werden bevorzugt angenommen, allerdings können auch andere Währungen getauscht werden.
Visa, MasterCard und Eurocard werden in großen Hotels und Reisebüros akzeptiert, jedoch nur in größeren Städten (Vorsicht vor Betrugsversuchen).

Seit kurzem ist in Großstädten auch das Abheben von Landeswährung am Geldautomaten möglich. Dazu benötigen Sie Ihre EC-Karte mit Maestro-Zeichen oder Kreditkarte sowie Ihre PIN-Geheimzahl. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausbank nach den Kosten pro Abhebung. 

Gesundheit
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), gegen Polio (Kinderlähmung), falls bisher nicht oder unvollständig geimpft, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und ggfs. gegen Influenza sowie Pneumokokken.

Dengue
In den letzten Jahren ist Dengue Fieber, besonders auch in städtischen Gebieten und während und nach den Regenzeiten, immer häufiger geworden. 2015 ist es zu etwa 50.000 Erkrankungs- und 400 Todesfällen gekommen. Die Häufigkeit nimmt vom Norden des Landes bis zum Mekong Delta zu. Alle vier Dengue-Subtypen zirkulieren. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia (Aedes) aegypti übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Malaria
Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Artemisinin-Resistenzen berichtet.
Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta.
Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden.

Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei.
Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es jeweils ein franko-vietnamesisches Krankenhaus, das über einen etwas besseren Standard verfügt. Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

Essen & Trinken
Zu jedem Gericht wird gekochter Reis, com trang, serviert. Daneben stehen auf den Tischen Teller mit klein geschnittenem, oft rohem Gemüse oder frischen Kräutern wie Basilikum, Koriander, Petersilie, Minze oder Zitronengras, die man nach Wahl über die Gerichte streut; oft gibt es auch Salatblätter dazu. Überall werden zudem kleine, sehr gute Baguettes angeboten, eine Hinterlassenschaft der französischen Kolonialherren. Schneeweiße Reisnudeln oder Eiernudeln werden vor allem in der Suppe (bun oder pho) kredenzt. Variationen sind z. B. die mien luon, eine Nudelsuppe mit Aalstückchen, die dem daoistischen Glauben zufolge potenzfördernd wirken. Weit verbreitet ist mien ga, Nudelsuppe mit Hühnchen, Pilzen, Schalotten oder Gemüse. Auf den Tischen stehen zudem große Flaschen mit nuoc mam, der Fischsoße, die zu keinem Gericht fehlen darf.Wenn auch nicht immer, so doch zumeist empfehlenswert sind die mit com pho (Reissuppe) gekennzeichneten Restaurants außerhalb großer Ortschaften. Englisch ist hier eine Fremdsprache - und so entwickelt sich die Bestellung zu einem kleinen Abenteuer. Lassen Sie sich auf jeden Fall den Preis aufschreiben.Gut beraten ist man, den Umgang mit Stäbchen zu üben. Zwar wird auf Wunsch auch westliches Besteck gereicht, doch viel mehr Spaß macht das Essen natürlich mit dem traditionellen »Werkzeug«, das zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger gehalten wird. Aber Achtung: Wer die Stäbchen nach dem Mahl zufrieden im Reis stecken lässt, beschwört nach dem Glauben der einfachen Leute einen Todesfall herauf. Unhöflich ist es, im Essen herumzustochern - picken Sie sich lieber gezielt einzelne Bissen heraus. Als ganz unfein gilt es, mit den Stäbchen auf Menschen zu zeigen. Der vietnamesische Kaffee ist von sehr guter Qualität und recht stark. Er wird auf französische Art zubereitet: Über die Tasse kommt ein kleines Sieb mit gemahlenem Kaffeepulver, darüber wird vorsichtig kochendes Wasser gegossen.

Land & Leute
Auch wenn heute in Vietnam bei einer Begrüßung die Hände geschüttelt werden, ist es traditionell üblich die Handflächen zu falten und den Kopf zu neigen. Das heiligste Körperteil der Vietnamesen ist der Kopf und darf nie berührt werden. Sehr unhöflich ist es mit dem Zeigefinger auf Leute oder auf Gegenstände zu zeigen. Möchte man Aufmerksamkeit erlangen, wird mit der Hand gewunken, die Handfläche nach unten haltend. Schulter und Knie sind zu bedecken und die Schuhe sind vor Betreten eines Tempels oder privater Wohnräume auszuziehen. Weiterhin sollte man sich mit politischen Themen zurückhalten. Fast jedes vietnamesische Dorf hat seine Fest- und Feiertage. Da gibt es Umzüge, Spiele und fröhliche Darbietungen. Diese Festlichkeiten beziehen auch die Pagoden und Tempel ein, denn meist geht es um die Ehrung eines Heiligen. In aller Regel finden diese Feste im Frühling, zwischen Februar und April, statt.
Einfache, strapazierfähige Kleidung und bequemes Schuhwerk sind für eine Vietnam-Reise ideal. Ebenso gehört Regen- und Sonnenschutz in Ihr Reisegepäck. Kleidung kann in den Hotels meist gegen einen geringen Betrag gebügelt werden. Auch die Mitnahme eines leichten Schals für klimatisierte Räume ist ratsam. Trinkgeld wird offiziell ungern gesehen, ist aber besonders im Süden weit verbreitet.

Sicherheitshinweise
Vietnam ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland. Es gibt nur relativ geringe Gewalt-kriminalität gegen Ausländer. Am Bahnhof von Hanoi kommt es häufiger zu Diebstählen v.a. bei Touristen, die mit dem Nachtzug aus Hue oder Sapa ankommen. Am Flughafen sollten nur die offiziellen Taxis benutzt werden. Die angeschriebenen Fahrpreise gelten nicht pro Person, sondern pro Fahrt. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte auf Fahrten mit Fahrradtaxis (Cyclos) oder Motorradtaxis (Xe Om) verzichtet werden.
In Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang und Hanoi mehren sich Handtaschen- und Gepäckdiebstahl, sowohl von vorbeifahrenden Mopeds aus als auch nach Ablenkungsmanövern durch Kinderbanden, insbesondere bei Ankunft und Abreise vor dem Hotel. Außerdem kommt es verstärkt zum Diebstahl von Bargeld aus Hotelzimmern, auch aus "besseren" Hotels. Es wird daher empfohlen, Wertgegenstände im Hotelsafe zu deponieren und nur unbedingt benötigte Wertgegenstände in der Stadt oder am Strand mit sich zu führen.


Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise im über aktuelle Einreise- und Zollvorschriften.

Einreise-, Visa- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.
Telefonzentrale: (24-Stunden-Service): +49 30 1817 0
Bürgerservice: (Mo bis Fr 9.00 bis 15.00 Uhr): +49 30 1817 2000
Telefax: +49 30 1817 3402
www.auswaertiges-amt.de

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