• Klassisches Namibia

    AFRIKA - 11 Tage - ab. 2178 €
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11 Übernachtungen in ausgewählten Unterkünften
Erfahrene und qualifizierte, bilinguale Reiseleitung (Englisch & Deutsch)
1 Namibia Reiseführer pro Zimmer


Entdecken Sie das vielseitige Namibia mit dem Sandmeer der Namib-Wüste, den höchsten Sanddünen der Welt in Sossusvlei und den „Big 5 “ im Etosha Nationalpark, einem der ältesten Nationalparks der Welt.
Klassisches Namibia
Entdecken Sie das vielseitige Namibia mit dem Sandmeer der Namib-Wüste, den höchsten Sanddünen der Welt in Sossusvlei und den „Big 5 “ im Etosha Nationalpark, einem der ältesten Nationalparks der Welt.

1. Tag, Di: Windhoek
Eigene Anreise nach Windhoek. Begrüßung durch einen Englischspr. Fahrer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Entdecke Windhoek, die Hauptstadt Namibias, bei einem Spaziergang. Übernachtung im Safari Court Hotel (o.ä.).

2. Tag, Mi: Windhoek - Namib Desert (unbegleitet) (F/A)
Du wirst heute um ca.14 Uhr (13 Uhr im Winter) abgeholt und fährst zum Kupferberg Pass. Weiterfahrt über den malerischen Spreetshoogte Pass. Du hältst für einen Fotostopp an der Spitze eines der steilsten Pässe Namibias! Auf der Weiterreise machst Dukurz Pause im kleinen Ort Solitaire, bevor Du am schönen privaten Naturreservat Nam Nau Habitat ankommst, Heimat einer Vielfalt von Wildtieren, die sich dem Leben der Wüste angepasst haben. Übernachtung in der Namib Naukluft Lodge (o.ä.).

3. Tag, Do: Sossusvlei (F/M/A)
Nach einer Tasse Tee oder Kaffee am frühen Morgen fährst Du nach Sossusvlei. Erster Halt ist bei Düne 45, die ihren Namen dem Umstand verdankt, dass sie genau 45 Kilometer vom Parkeingang entfernt ist. Anschließend gibt es ein Frühstückspicknick im Schatten eines Kameldorn Baumes und Du unternimmst eine Wanderung über die Dünen bis zum „Dead Vlei“.  Danach besuchst Du den Sesriem Canyon, bevor es zum Mittagessen zur Lodge zurückgeht. Am Nachmittag kannst Du an einer geführten Naturfahrt zu den “Marmor Bergen“ (Getränke auf eigene Kosten) teilnehmen oder auf Deiner Veranda entspannen und einen faszinierenden Sonnenuntergang genießen.
Übernachtung in der Namib Naukluft Lodge (o.ä.).

4. Tag, Fr: Namib Desert - Swakopmund (unbegleitet) (F)
Nach dem Frühstück geht die Weiterreise über die Gaub & Kuiseb Pässe nach Swakopmund. Du passierst Namibias größtes Naturreservat, den Namib Naukluft Park. Du fährst am Vogelfederberg vorbei, durch Walvis Bay, Namibias größten kommerziellen Hafen, bevor Du in Swakopmund ankommst. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Brigadoon Guesthouse (o.ä.).

5. Tag. Sa: Swakopmund (unbegleitet) (F/A)
Entdecke die malerische Altstadt von Swakopmund auf eigene Faust wie z.B. das Aquarium, Museen oder die Kristall Galerie (Eintritte auf eigene Kosten).  Wenn Du möchtest, kannst Du auch eine der optionalen Ausflüge buchen (fakultativ): eine geführte Tour durch das Mondesa Township, einen Flug über die Skelett-Küste oder eine Katamaran Fahrt in der Walvis Bay uvm. Übernachtung in Brigadoon Guesthouse (o.ä.).



6. Tag, So: Swakopmund - Damarland (F/M/A)
Am frühen Morgen geht die Reise weiter auf der Salzstraße ins Damaraland, eine der schönsten Gegenden Namibias. Besuch von Twyfelfontein, Stätte uralter Felsgravuren und “Orgelpfeifen”, Basaltsäulen, die durch Erosion entstanden sind. Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge (o.ä.).

7. Tag, Mo: Damarland (F/M/A)
Der Morgen steht zur freien Verfügung bis zur Mittagszeit. Nachmittags unternimmst Du eine Fahrt zum Sonnenuntergang ins Tal des Aba Huab Flusses, wo Du mit etwas Glück Wüstenelefanten (saisonbedingt) antriffst. Einst weitverbreitet, findet man sie heute nur noch in Namibia und Mali. Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge (o.ä.).



8. Tag, Di: Damarland - Etosha National Park (F/A)
Du fährst heute zum Etosha Nationalpark. Unterwegs besuchst Du ein Damara Dorf in der Nähe von Twyfelfontein, wo Du mehr über die Kultur und Traditionen erfahren wirst, bevor Du Deine Lodge erreichst. Nachmittags erste Pirschfahrt im geschlossenen Fahrzeug. Übernachtung im Etosha Safari Camp (o.ä.)

9. Tag, Mi: Etoscha Nationalpark (F/A)
Für heute stehen ganztägige Wildbeobachtungen auf dem Programm. Du erkundest die Wasserlöcher entlang der riesigen Salzpfanne. Es gibt ca. 114 Arten von Säugetieren, einschließlich des seltenen Schwarzgesicht Impalas und der vom Aussterben bedrohten Schwarzen und Weißen Nashörner. Übernachtung im Etosha Safari Camp (o.ä.).



10. Tag, Fr: Etoscha N.P. (F/A)
Ein weiterer Tag, der ganz zur Tierbeobachtung zur Verfügung steht. Zum Sonnenuntergang verlässt Du den Park. Fahrt zu einer Lodge angrenzend an den Park.
Übernachtung in der Mokuti Etosha Lodge (o.ä.)

11. Tag, Sa: Etoscha N.P.  -  Windhoek (F)
Du fährst heute nach Otjiwarongo und Okahandja, wo Du den lokalen Kunsthandwerksmarkt besuchen kannst, bevor Du gegen Nachmittag Windhoek erreichst.



Ende der Rundreise

Diese Rundreise bieten wir auch als Flugpauschalreise ab/bis Deutschland an.
Über Preise und Verfügbarkeiten informiert Sie gerne unser Service Team.



Termine & Preise im DZ in €

Reisetermine

Preis pro Person

EZ-Zuschlag

04.04.-14.04.17

18.04.-28.04.17

09.05.-19.05.17

23.05.-02.06.17

06.06.-16.06.17

20.06.-30.06.17

04.07.-14.07.17

18.07.-28.07.17

01.08.-11.08.17

08.08.-18.08.17

22.08.-01.09.17

29.08.-08.09.17

05.09.-15.09.17

19.09.-29.09.17

03.10.-13.10.17

10.10.-20.10.17

24.10.-03.11.17

2.178,-

268,-

Anreise Dienstags: Beginn der Rundreise Mittwochs

Bilingual Englisch-Deutschsprachig geführte Tour

Mindestteilnehmerzahl:

2 Personen / max. 14 Personen

Im Reisepreis enthalten:

11 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels, Lodges & Camps
Mahlzeiten laut Programm
(F=Frühstück, M=Mittagessen,
LP = Lunch Paket, A=Abendessen)
Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgeldern laut Programm
Transfers und Fahrten erfolgen in klimat. Kleinbussen
Örtliche bilinguale Reiseleitung (Englisch & Deutsch)

Nicht im Reisepreis enthalten:

Internationale Flüge
Reiseversicherungen, persönliche Ausgaben, z.B. für weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, etc.
maschinenlesbarer Reisepass erforderlich, muss mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein und mindestens 2 freie Seiten enthalten. Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.

Bitte beachten Sie die gesonderten Zahlungs-und Stornobedingungen bei Safaris.

Änderungen des Reiseablaufs bei
gleichem Leistungsumfang möglich!

Fläche
824.292 km²

Bevölkerungszahl
2.300.000 (2015)

Bevölkerungsdichte
2,8 Einwohner pro km²

Hauptstadt
Windhoek

Geographie
Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika, der Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel), eine schmale Landzunge im Nordosten des Landes, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der 1280 km lange Küstenstreifen ist einer der eindruckvollsten der Welt. Die riesigen Wanderdünen der Namib-Wüste an der Küste erstrecken sich 80-130 km landeinwärts (bedecken damit 15% der gesamten Landesfläche). Die Ausläufer eines von Nord nach Süd verlaufenden Plateaus senken sich nach Osten zur Kalahari-Wüste hin ab. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 qkm umfassenden Kaokoveld-Berge, tiefer im Landesinneren erstreckt sich die riesige Etoscha-Pfanne. Gras- und Buschland umgibt diesen flachen, oft ausgetrockneten Salzsee, der Heimat zahlloser Wildtiere ist. Das Etoscha-Tierreservat ist eines der schönsten Afrikas und von Menschenhand fast völlig unangetastet.

Staatsform
Präsidialdemokratie - Republik (im Commonwealth) seit 1990. Verfassung von 1990. Parlament: Nationalversammlung mit 72, Nationalrat mit 26 Mitgliedern. Die Direktwahl des Staatsoberhauptes findet alle 5 Jahre statt. Namibia wurde als letzte Kolonie Afrikas 1990 unabhängig (ehemalige deutsche Kolonie Südwestafrika, seit 1920 von Südafrika verwaltet).

Sprache
Amtssprache: Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Khoekhoegowab, Deutsch u.a.

Ortszeit
MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.

Netzspannung
220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.

Landesvorwahl
+264

Klima
arides Klima; Regenzeit: Januar-März/April. im Winter erreichen die Temperaturen oft 25 °C und mehr. In den heißesten Sommermonaten Dezember und Januar liegen die Temperaturen meist deutlich über 30 °C, während sie in den kältesten Monaten, Juli und August, nachts bis zum Gefrierpunkt sinken können, tagsüber dann aber wieder auf rund 25 °C steigen. Morgens und abends ist besonders im Winter mit Temperatursprüngen von mehr als 20 °C innerhalb weniger Stunden zu rechnen.

Kleidung
Besonders ist leichte Baumwollkleidung zu empfehlen, die man im „Zwiebellook“ tragen kann, da die Temperaturen öfters Schwankungen unterliegen. Bequeme Freizeitkleidung ist überall auf Namibia angebracht. Für die Monate Juli und August vor allem Abend/Nachts raten wir zusätzlich zu etwas wärmerer Kleidung (z. B. Strickjacke). Für das Abendessen sollte man in den besseren Hotels und Restaurants nicht in Shorts erscheinen. Bequeme Schuhe und Sonnenbrille gehören zum Standard.

Gesundheit
Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land allerdings wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarländer) finden Sie unter www.who.int 
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. 

Malaria: Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie im Caprivi-Streifen. Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke.Ein geringes Risiko besteht in den anschließenden Landesteilen nach Süden auslaufend und in Windhuk. 
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

·        körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
·        in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
·        ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem, vor allem im dichter besiedelten Ovamboland im Norden. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen. 

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners”. Die deutsche Botschaft in Windhuk hat eine Liste deutschsprachiger Ärzte. Hierzu können auch Ihre Automobilclubs Auskunft geben.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Währung
1 Namibischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: N$, NAD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50. 20 und 10 N$. Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cents. Der Namibische Dollar ist an den Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als gültige Währung akzeptiert wird.

Geldwechsel: Geld kann in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.

Kreditkarten: Visa, Eurocard/MasterCard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Mittlerweile kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
ec-/Maestro-Karte/Sparcard: Die EC-Karte kann bei einigen Banken verwendet werden (u. a. Standard Bank).

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Reiseschecks : Sollten in Euro ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 N$ beschränkt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, gestattet.

Öffnungszeiten der Banken: Mo - Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr.
Wechselkurse: 1.00 EUR = ca. 18.12 NAD    Stand vom 10 Februar 2016
             1.00 NAD= ca. 0,05510 EUR

Reisepaß&Visum
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja, mit Bild
Anmerkungen: Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Reisedokumente müssen noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, sie dürfen weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum: Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen  Zwecken  ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Der Einreisestempel "Visitors Entry Permit" kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird der Sichtvermerk auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt werden. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall -, sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs), Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhuk, beantragt werden. Hier wird dann jedoch eine Gebühr in Höhe von derzeit ca. 780,- N$ erhoben. In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder  unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste o. ä.  - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss: Botschaft der Republik Namibia, Reichsstraße 17 14052 Berlin, Tel.: +4930 254 09 50, Fax: +49 30 254 09 555 Von dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen zu den namibischen Einreisebestimmungen. Die Deutsche Botschaft Windhuk rät dringend von dem Versuch ab, das Visumverfahren dadurch zu „vereinfachen“, dass die Einreise als Tourist erfolgt und das Visum unter Änderung des Aufenthaltszwecks erst danach beim Ministry of Home Affairs beantragt wird.

Einreise nach Namibia über Südafrika: Bei der Einreise nach Namibia über Südafrika ist zu beachten, dass dort ab dem 01. Juli 2014 neue Einreisebestimmungen gelten. Wichtige Änderungen sind unter anderem: Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind seit dem 01. Juni 2015 das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Zollvorschriften
Nehmen Sie nur Dinge mit, die für Ihren persönlichen Bedarf bestimmt sind. Übermengen können beschlagnahmt werden, weil sie als unerlaubte Geschenke angesehen werden.
Folgende Artikel können zollfrei nach Namibia eingeführt werden: 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Wein und 1 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke im Wert bis zu 5.000 N$ (jedoch keine Fernsehgeräte).
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Essen und Trinken
Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst, der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z. B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Eine Spezialität Namibias sind die verschiedenartig zubereiteten Wildfleischsorten wie z. B. Biltong (Dörrfleisch) und Rauchfleisch.

Land & Leute
Namibia ist extrem dünn besiedelt. Nach der Mongolei gilt Namibia als der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Rund 44 Prozent der Bevölkerung leben in den Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Ein Drittel lebt in Zentralnamibia, wobei dort alleine in Windhoek mehr als 300.000 Menschen ihren Wohnsitz haben. Im Süden des Landes leben gerade einmal sieben Prozent der Einwohner, während der Westen und die Namib-Wüste mit Ausnahme der Hafenstädte nahezu menschenleer sind. Etwa 57 Prozent der Bevölkerung leben in ländlichen Gebieten.

Öffnungszeiten der Geschäfte
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Einige größere Supermärkte haben auch sonntags von 11.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr geöffnet.

Trinkgelder
10% sind üblich. Bedenken Sie, dass ihr Trinkgeld das eigentliche Gehalt ihrer Reiseleiter, Fahrer, Kellner, Zimmermädchen etc. ist.

Sicherheitshinweise
Die Zahl der Diebstahlsdelikte gegen Touristen ist sowohl in Windhuk, als auch in der Provinz unvermindert hoch; in der Vorweihnachtszeit häufen sich die Übergriffe besonders. In Einzelfällen kommen bewaffnete Raubüberfälle vor. Es wird daher auch bei kurzzeitigen Zwischenstopps zu erhöhter Vorsicht geraten: Reisende sollten z.B. nur in bewachten Unterkünften übernachten, Fahrzeugtüren auch von innen immer verriegelt halten und Wertsachen auch auf Busreisen im Blick behalten. Im eigenen oder gemieteten Fahrzeug sollten Wertsachen, Hand- oder Aktentaschen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen gelassen werden. Spaziergänge sollten möglichst ohne Wertsachen und nicht in der Dunkelheit unternommen werden.

In Namibia gehört Kriminalität in stärkerem Maß zum Alltag als in Deutschland. Es wird daher empfohlen, die nachfolgenden Hinweise zu befolgen:

Grundsätzlich gilt: Besondere Achtsamkeit und Vorsicht ist bei unklaren Situationen geboten, etwa wenn Reisende in der Stadt von mehreren unbekannten Personen umringt werden oder z. B. ein verlassener Kindersitz am Straßenrand auffällt. Es kann sich um Täuschungsmanöver handeln, um einen Überfall zu ermöglichen. Reisende sollten nicht anhalten, sondern die Polizei verständigen (10111). Ein erhöhtes Überfall-/Diebstahlsrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden. Alleinreisende sollten darauf bestehen, dass kein weiterer Fahrgast hinzusteigt.Besondere Wachsamkeit ist auch an Geldautomaten geboten. Reisende sollten sich dort keinesfalls helfen oder von Umstehenden ablenken lassen.

Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug, bei denen Touristen bevorzugte Opfer sind, nimmt rapide zu. Reisende sollten daher bei Kreditkartenzahlungen möglichst während des gesamten Zahlungsvorgangs die Karte im Auge behalten, in Restaurants nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät fragen oder das Personal zur Kasse begleiten.

Reisende sollten sich am Flughafen nicht überreden lassen, Wertsachen angeblich aus Sicherheitsgründen in das einzucheckende Gepäck statt ins Handgepäck zu geben.

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreise- und Zollvorschriften.
Einreise-, Visa- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.
Telefonzentrale: (24-Stunden-Service): +49 30 1817 0
Bürgerservice: (Mo bis Fr 9.00 bis 15.00 Uhr): +49 30 1817 2000
Telefax: +49 30 1817 3402
www.auswaertiges-amt.de

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