• ECUADOR & GALAPAGOS

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Fläche
283.561 km²

Bevölkerungszahl
Ca. 15.868.306 (2015) Einwohner

Hauptstadt
Quito

Geographie
Ecuador, der kleinste der Andenstaaten, liegt am Pazifik und grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten und Süden an Peru. Die Anden durchziehen das Land von Nord nach Süd. Der Chimborazo (6310 m) ist der höchste Berg. Das Hochland (Sierra) wird durch zwei in Nord-Südrichtung verlaufende, aus 30 Vulkanen gebildete Hochgebirgszüge geprägt: die Westkordillieren (Cordillera Real) und die Ostkordillieren (Cordillera Oriental). Westlich der Anden liegt das fruchtbare Tiefland, östlich der Anden der Regenwald (Selva, Oriente, Amazonia) des Amazonasbeckens. Die Küste (Costa), von niedrigen Hügelketten durchzogen, nimmt ca. ein Viertel der Staatsfläche ein. Das obere Amazonasbecken im Osten besteht aus dichtem tropischem Dschungel, der von zahlreichen Flussarmen durchzogen wird. Die Amazonasregion nimmt 36% der Landesfläche ein, jedoch nur 3% der Bevölkerung leben hier. Die Galpagos-Inseln liegen etwa 1000 km östlich des ecuadorianischen Festlandes. Aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage beheimaten sie eine außergewöhnliche und einmalige Artenvielfalt.

Klima
An der Küste sowie an der Westseite der Anden herrscht tropisches bis subtropisches Klima. Regenzeit ist von Januar bis Mai und die Trockenzeit von Juni bis Dezember. Es gibt kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen, die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 bis 30 °C. In den Gebirgstälern der Sierra ist das Klima kontinentalgemäßigt. Es regnet oft am Nachmittag und besonders in den Nächten wird es kalt. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2.800 m Höhe und die Temperatur bewegt sich öfters an einem Tag zwischen 8 und 21 °C. Das Dschungelgebiet und die Osthänge der Anden sind feucht und warm. Die Durchschnittstemperatur auf den Galapagos Inseln liegt bei 25 bis 30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit, gelegentlich gibt es auch starke Regenschauer. Für Badefreunde ist der Reisezeitraum zwischen April und Dezember sehr günstig, Bergtouren im Hochland empfehlen sich zwischen Juni und November. In die Amazonasgebiete sollte man zwischen August und Mai reisen.

Staatsform
Präsidialrepublik seit 1978. Verfassung von 2008. Die 100 Mitglieder des Nationalkongresses (Congreso Nacional) werden für 4 Jahre gewählt. Direktwahl alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1822 (Loslösung von Großkolumbien; bis 1809 spanische Kolonie).

Sprache
Die offizielle Landesprache ist Spanisch. In den größeren Hotels wird Englisch verstanden. Sie kommen jedoch leichter mit einigen „Brocken“ Spanisch durchs Land. Oft wird noch die alte Landessprache Quechua gesprochen. Indigene Sprachen sind (Quichua und Shuar)

Religion
Römisch-katholische Kirche (circa 85% der Bevölkerung), Protestanten, Juden, Anhänger von Naturreligionen

Ortszeit
In der europäischen Sommerzeit liegt Ecuador 7 Stunden zurück, während der europäischen Winterzeit 6 Stunden. Für die Galapagos Inseln beträgt der Zeitunterschied 8 Stunden (Winter 7 Stunden).

Netzspannung
Die Stromspannung beträgt 110 Volt Wechselstrom. Sie sollten unbedingt einen Adapter für Ecuador mitnehmen.

Landesvorwahl
+ 593

Reisedokumente& Visum
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate bei Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinder, die auch ecuadorianische Staatsangehörige sind (deutsch-ecuadorianische Doppelstaater) oder einen ständigen Wohnsitz in Ecuador haben, benötigen eine gerichtliche, notariell oder konsularisch (ecuadorianisches Konsulat im Ausland) beglaubigte Einverständniserklärung, wenn sie allein oder in Begleitung nur eines Elternteils ausreisen. Nähere Informationen sind in spanischer Sprache auf der Website der Migrationsbehörden eingestellt ( Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.ministeriointerior.gob.ec/migracion ).

Visum
Für touristische Aufenthalte in Ecuador (bis zu 90 Tage pro Jahr) müssen deutsche Staats-angehörige vor Reiseantritt kein Visum einholen. Vom 1. Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr. Die Einreise mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen. Der Einreisestempel ist obligatorisch, auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien. Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Strafen gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalem Aufenthalt auch mit Abschiebehaft.
Der Pass oder eine Passkopie muss stets mitgeführt werden. Außerdem wird empfohlen, auch eine Kopie des Einreisestempels mit sich zu führen. Bei Passverlust sollte die Botschaft Quito aufgesucht werden. Ein Merkblatt zur Vorabinformation ist auf der Website der Deutschen Botschaft abrufbar, siehe www.quito.diplo.de.

Zollvorschriften
Es liegen keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Drogenkonsum und -handel werden selbst bei kleinsten Mengen mit hohen Haftstrafen (ca. 8-16 Jahre) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.

In Ecuador gelten für die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen besondere Vorschriften.
Lebensmittel und Pflanzen dürfen nicht eingeführt werden.

Währung
Im Jahr 2000 wurde der Ecuador Sucre abgeschafft und der US-Dollar als offizielle Währung eingeführt. Wir empfehlen die Mitnahme von US-Dollar in bar, eine Bankkarte sowie Kreditkarten (Visa und MasterCard). Bitte prüfen Sie bei Ihrer Bank, ob mit Ihrer Bankkarte das Geldabheben am Automaten noch möglich ist.

Gesundheit
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.who.int ) gefordert.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird zwar kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, trotzdem ist für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-; kein Übertragungsrisiko in Quito, Guayaquil und den Galapagos Inseln) prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine rechtzeitige Impfung, d. h. zehn Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen. Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z. B. bei Weiterreise nach Costa Rica).
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) sowie Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Aufgrund der o. g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden.

Vor einer Reise nach Ecuador wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org .

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Essen & Trinken
Hauptnahrungsmittel sind vor allem im Hochland Mais und Kartoffeln. Fangfrischer Fisch, Meeresfrüchte sowie Reis gibt es an der Küste. Rinder, Schweine, Ziegen, Hammel, Meerschweinchen und Hühner – an Fleischgerichten wird fast alles geboten. Aji, welches aus roten Pfefferschoten gewonnen wird, ist das wichtigste Gewürz der Ecuadorianer. Der Bananenkuchen, die Torta de Maqueno, ist die typische Nachspeise.
Noch heute wird nach alter indianischer Tradition zu Allerseelen zum Gedenken an die Verstorbenen Colada Morada zubereitet, ein heißes, blutrotfarbenes Getränk aus Früchten und Maismehl. In Ecuador gibt es aber auch einige der besten Biersorten Südamerikas. Internationale Spirituosen wie z. B. Whisky sind erhältlich, aber teuer. Eine Spezialität Ecuadors ist der einzigartige Fruchtsaft Naranjilla, der aus der gleichnamigen Frucht gepresst wird und sehr erfrischend schmeckt. Guter chilenischer Wein ist erhältlich und nicht allzu teuer. Ein gutes einheimisches Mixgetränk ist Paico.

Land & Leute
In Ecuador leben sehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, aber es ist schwierig, die jeweilige Größe anzugeben. Wie in den anderen Andenstaaten ist der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären. Andererseits wanderten nach Ecuador nur Spanier, aber kaum andere Europäer ein – anders als etwa in Argentinien, Uruguay, Brasilien oder Chile.

Laut dem Zensus von 2010 sind 7,0 % der Bevölkerung Indígenas (hauptsächlich Kichwa), 71,9 % Mestizen, 6,1 % europäischer Abstammung, 7,2 % Afroecuadorianer. Nach Angaben der Indígena-Organisation CONAIE beträgt der Anteil der Indígenas bis zu 50 %.Andere schätzen den Anteil der indigenen Bevölkerung auf 40 %, den der Mestizen auf weitere 40 %, den der Menschen mit europäischer Abstammung auf 10–15 % und den der Afroecuadorianer auf 5–10 %. In Ecuador lebt eine große Gemeinde mit libanesischem Migrationshintergrund, welche auf Zuwanderungen vor allem seit den 1920er Jahren resultiert.

Sicherheitshinweise
Ecuador
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 23.05.2016
Unverändert gültig seit: 19.05.2016
Landesspezifische Sicherheitshinweise Für die  Mehrheit der Besucher in Ecuador stellen sich keine Sicherheitsprobleme ein. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität und Gewaltbereitschaft deutlich höher als in Deutschland ist. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, an der Küste sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder zum Teil auch bewaffneten Überfällen, zu werden. Von Gegenwehr ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet. Reisen über Land Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden. Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reisebeginn (z. B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana, Napo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.  Kriminalität Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z. B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an: Grundsätzlich sollten Reisende auf das Gepäck achten und möglichst keinen Schmuck tragen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden . Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.  Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden. Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.  Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten. Es wird empfohlen, sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die Deutsche Botschaft erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung. Polizei und Strafverfolgungsbehörden Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen. In Quito können Strafanzeigen u. a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der žPolicía Judicial" an der Ecke der Straßen Juan Len Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit. Im Großraum Quito können kleinere Überfälle auch elektronisch angezeigt werden (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.fiscalia.gob.ec). Das System befindet sich noch in der Erprobungsphase. Opfer einer Straftat sollten zusätzlich die Deutsche Botschaft in Quito informieren. Die Verfolgung von Straftaten durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft v. a. in Fällen allgemeiner Kriminalität ist nicht immer sichergestellt. Naturkatastrophen und Vulkanische Aktivität Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baos), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.igepn.edu.ec. Weitere Hinweise unter: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.bib.gfz-potsdam.de Am Samstag, den 16. April 2016, haben sich an der Küste Ecuadors vor den Provinzen Esmeraldas und Manabi mehrere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7,8 auf der Richterskala ereignet. Die Regierung hat  landesweit einen 60-tägigen Ausnahmezustand erklärt und den Notstand für die Provinzen Manabi, Santa Elena, Guayas, Los Rios, Santo Domingo und Esmeraldas. Vor allem in den Städten Pedernales, Portoviejo und Manta sowie den umliegenden kleineren Orten, einschließlich touristischer Ziele an der Küste, wie Canoa oder Jama, kam es zu großen Zerstörungen an Gebäuden und Infrastruktur mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Strom- und Wasserversorgung sowie Mobilfunk sind in den besonders betroffenen Gebieten bislang nur teilweise wiederhergestellt. Der Vulkan Tungurahua ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Die Intensität schwankt, erneute Explosionen werden von staatlichen Experten jedoch für wahrscheinlich gehalten. Am 17.11.2015 wurde deshalb die Warnstufe von gelb auf orange erhöht, am 23.3.16, nach leichter Beruhigung aber wieder auf gelb zurückgesetzt. Bei Reisen in das Touristengebiet Baos wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren. Ähnliches gilt für den Vulkan Reventador, für den bereits seit März 2014 Warnstufe žOrange" gilt. Ähnlich wie z.B. beim Tungurahua, wurde deshalb das Besteigen des Reventador strengstens untersagt. Für den Vulkan Cotopaxi gilt seit dem 14.08.2015 die Warnstufe "Gelb", d.h. mit einem Ausbruch muss gerechnet werden. Die Bevölkerung ist aufgerufen, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Da sich die Aktivität des Vulkans seit November  2015 zuletzt aber etwas beruhigt hat, wurde der Nationalpark Cotopaxi am 11.12.2015 unter Auflagen teilweise wieder geöffnet. Eine Besteigung des Cotopaxi ist jedoch weiterhin verboten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des žInstituto Geofisico de la Politécnica Nacional" (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.igepn.edu.ec ) und auf der Seite des Sekretariats für Risikomanagement Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.gestionderiesgos.gob.ec/ . Auf letzterer befindet sich auch eine Karte der durch Schlammlawinen (žLahare") besonders gefährdeten Gebiete entlang der natürlichen Abflüsse des Cotopaxi (v.a. Latacunga, Tungurahua, Sangolqui, Valle de los Chillos und Valle de Tumbaco entlang des Rio San Pedro) sowie der jeweiligen Evakuierungsrouten im Fall eines Ausbruchs. Reisenden wird empfohlen, sich vor einem Betreten dieser Gebiete eingehend über die aktuelle Lage und die Sicherheitsvorkehrungen zu informieren. Die Vorwarnzeit beträgt für diese Gebiete bei einem starken Ausbruch nur 40 bis 60 Minuten. Bei einer erneuten Verstärkung der Aktivität des Cotopaxi muss mit unregelmäßigem Ausstoß von Asche gerechnet werden,  die je nach Windrichtung und Stärke des Ausstoßes auch Quito erreichen kann. Die Vulkanasche kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie Augenirritationen und Atembeschwerden, führen. Es wird deshalb empfohlen, sich gegebenenfalls mit Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu schützen. . Das koordinierende Ministerium für Sicherheit informiert regelmäßig über die aktuelle Lage und getroffene sowie empfohlene Präventionsmaßnahmen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.volcancotopaxi.com; Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.facebook.com/SeguridadEcuador ). In den Wintermonaten (Januar April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.  Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.auswaertiges-amt.de

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreise- und Zollvorschriften.
Einreise-, Visa-, Gesundheits- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.
Telefonzentrale: (24-Stunden-Service): +49 30 1817 0
Bürgerservice: (Mo bis Fr 9.00 bis 15.00 Uhr): +49 30 1817 2000
Telefax: +49 30 1817 3402
www.auswaertiges-amt.de

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.