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13 Übernachtungen in Unterkünften Deiner Wahl. Kategorie Bronze, Silber oder Gold
Erfahrene und qualifizierte, englisch-deutschspr. Reiseleitung vor Ort
1 Südafrika-Reiseführer pro Zimmer


Südafrika ist ein aufregendes Reiseland und macht definitiv Lust aufs Wiederkommen. Es ist so vielseitig, dass ein Besuch dieses Landes nicht ausreicht, um alles zu sehen und zu erleben. Kapstadt, die schönste Stadt der Welt, wie manche meinen, kann hierfür nur als ein Beispiel stehen.
1. Tag So:  Johannesburg
Eigene Anreise nach Johannesburg. Nach Ankunft in Johannesburg Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Übernachtung Johannesburg

2. Tag Mo: Johannesburg – Mpumalanga (F)
Abfahrt von Johannesburg und Fahrt in die Provinz Mpumalanga, auch bekannt als das Paradies des Nordens. Du fährst entlang der spektakulären Panoramastraße, die Ausblicke auf unglaublich schöne Landschaften bietet. So zum Beispiel auf den 26 Kilometer langen Blyde River Canyon und God’s Window (Fenster Gottes), von wo aus man einen atemberaubenden Blick über den Rand des Steilhangs bis hin zum Kruger Nationalpark
hat (wetterabhängig). Wir fahren weiter in die Gegend von Hazyview zu unserer Unterkunft. Übernachtung in der Hazyview Region.



3. Tag Di:  Mpumalanga (F)
Am frühen Morgen genießt Du eine Pirschfahrt (im geschlossenen Reisebus) in den Kruger Nationalpark (Frühstückspaket inklusive). Der Kruger Nationalpark ist einer der größten Nationalparks der Welt und beheimatet eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Entdecke die „Großen Fünf“ (Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard und Elefant) eine üppige Vogelwelt und zahlreiche anderer Wildtiere. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung im Hotel. Du hast auch die Möglichkeit am späten Nachmittag an einer Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug teilzunehmen (optional und auf eigene Kosten).

4. Tag Mi:  Mpumalanga – Kruger Nationalpark – Mpumalanga (F)
Der Tag beginnt frühmorgens mit Kaffee/Tee, gefolgt von einer aufregenden Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug (mit Englisch sprechendem Wildhüter) durch den Kruger Nationalpark (Frühstückspaket inklusive). Der Nationalpark bietet einige der besten Möglichkeiten zur Wildbeobachtungen der Welt und der Besucher wird bald erkennen was es für eine Herausforderung es ist dieses einzigartige Reservat zu verwalten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung im Hotel oder Du kannst uns bei unserem Besuch zum Sizabantwana Children Care Centre (Kinderbetreuungsstätte) begleiten. Bei einem Rundgang dort gewinnst Du einen kleinen Einblick in den Alltag der Kinder die hier leben. Dieser Besuch gibt Dir ein besseres Verständnis über die Lebensart der ländlichen Gemeinden und bietet Dir die Gelegenheit zum Umgang mit den Kindern in einer sicheren und optimistischen Umgebung. Rückkehr zum Hotel, wo Dir wieder offene Safarifahrzeuge zu Pirschfahrten zur Verfügung stehen (optional und auf eigene Kosten).



5. Tag Do:  Mpumalanga – Swaziland (F)
Heute Morgen reist Du nach Swaziland, einem unabhängigen Königreich innerhalb der Südafrikanischen Grenzen, berühmt für landschaftliche Schönheit, Kunsthandwerk und farbenfrohe einheimische Kultur. Du besuchst die Ngwenya Glasmanufaktur, wo Du talentierte Glasbläser bei der Kreation zauberhafter Afrikanischer Tiere, Vögel und Fische, sowie Vasen und Schalen zusehen kannst. Alles wird aus 100% Altglas, das von den Kindern Swazilands gesammelt wird, hergestellt. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zur Besichtigung einer Kerzenfabrik (optional, kostenlos), bei der Besucher Swazi Wachskünstler bei der Herstellung wunderschöner Kerzen beobachten können. Übernachtung in Swaziland.

6. Tag Fr:  Swaziland – Zululand(F)
Nach dem Frühstück fährst Du weiter durch Swaziland in Richtung Süden, bevor Du wieder die Grenze nach Südafrika überquerst. Fahrt zum Hluhluwe-Umfolozi Wildreserat das einen ungeheuren Artenreichtum an Flora und Fauna beheimatet und besonders für die Erhaltung der Schwarzen und Weißen Nashörner berühmt ist. Am Nachmittag genießt Du eine Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug( mit Englisch sprechendem Wildhüter) bevor Du zu unserem Hotel in der Hluhluwe-Umfolozi Region weiterfährst.
Übernachtung in der HluhluweUmfolozi Region.

7. Tag Sa: Zululand – Umhlanga(F/M)
Nach dem Frühstück Fahrt zu einem traditionellen Zulu Dorf, wo Du die einheimische Kultur kennenlernst, einer Darbietung traditioneller Tänzen beiwohnst und ein köstliches, typisches Mittagessen einnehmen wirst. Unsere Reise geht weiter nach Durban, vorbei und traditionellen Zulu Kraals, Eukalyptus Plantagen und riesigen Zuckerrohrfeldern. Übernachtung in Durban.

8. Tag So: Umhlanga - Port Elizabeth (F)
Nach dem Frühstück Transfer zum Durban Flughafen und Flug (nicht eingeschlossen) nach Port Elizabeth. Bei Ankunft Begrüßung durch unseren Repräsentanten und Transfer zum Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung, zum entspannen oder entdecken der Stadt. Port Elizabeth, bekannt als die „freundliche Stadt“, hat ein wunderbares Klima und bietet viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Übernachtung in Port Elizabeth.



9. Tag Mo: Port Elizabeth – Knysna (F/A)
Fahrt in westlicher Richtung entlang der Garden Route, die der Küste des Indischen Ozeans folgt und im Landesinneren von gewaltigen Bergketten und einheimischen Wäldern gesäumt wird. Unterwegs besuchst Du den atemberaubend schönen Tsitsikamma Nationalpark und die Storms River Mündung (wetterabhängig). Du erreichst Knysna, bekannt als die Austernschatulle Südafrikas, das sich an die Ufer einer wunderschönen Lagune im Herzen der Garden Route schmiegt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung zum erholen oder entdecken der Stadt. Übernachtung in Knysna.

10. Tag Di:  Knysna (F/M)
Nach einem gemütlichen Frühstück genießt Du eine Bootsfahrt auf der Lagune zum Featherbed Naturreservat. Hier kannst Du eine Traktorfahrt zur Spitze des Western Head machen um die herrliche Aussicht auf die Knysna und die Lagune zu genießen, bevor Du zum Mittagessen unter Milkwood Bäumen zurückkehrst. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung zum weiteren Erforschen dieser charmanten Stadt, mit ihrem natürlichen Hafen an der gleichnamigen Lagune.

11. Tag Mi:  Knysna – Oudtshoorn (F)
Durch den Outeniqua Pass fährst Du heute nach Oudtshoorn, dem weltweiten Zentrum der Straußenzucht. Du besuchst eine Straußenfarm bei einer geführten Tour, bevor Du die spektakulären Tropfsteinhöhlen der Cango Caves besichtigst. Von der Natur über Millionen von Jahren geformt, gehören diese Höhlen mit zu den größten Naturwundern der Welt. Am späten Nachmittag erreichst Du Dein Hotel, wo Du vor dem Abendessen (auf eigene Kosten) noch Zeit hast zum entspannen. Übernachtung in Oudtshoorn.



12. Tag Do: Ooudtshoorn – Stellenbosch (F)
Schon am frühen Morgen nimmst Du an einer Safari teil (wetterabhängig). Beobachte wie die putzigen wild lebenden Erdmänchen, wie sie aus ihrem Schlafbau kommen und sich in der Sonne aufwärmen, bevor sie auf ihre tägliche Nahrungssuche gehen. Nach diesem besonderen Erlebnis kehrst Du zurück zu einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend geht die Reise weiter durch die “Kleine Karoo”nach Barrydale, wo Du die Gelegenheit hast eine heimische Farmschule zu besuchen. Unterhalte Dich mit den Kindern und Lehrern und verbringe etwas Zeit in den Klassenzimmern, wobei Du mehr über die lokale Farmgemeinde erfährst. (Kein Schulbesuch an Wochenenden, Feiertagen und während der Schulferien). Weiterfahrt über Montagu, einem malerischen historischen Kurstädtchen, nach Stellenbosch, der zweitältesten Stadt Südafrika’s, umgeben von Weinbergen und den spektakulären Bergketten. Übernachtung in Stellenbosch.

13. Tag Fr:  Stellenbosch – Kapstadt (F)
Nach einem gemütlichen Frühstück genießt Du eine Weinprobe in der Gegend um Stellenbosch, unbestritten die berühmteste Weinstraße des Landes. Anschließend Weiterfahrt nach Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas mit seiner fantastischen Lage am Fuße des Tafelbergs. Übernachtung in Kapstadt

14. Tag Fr:  Kapstadt (F)
Die Tour endet in Kapstadt.



OPTION PRIVATES WILDRESERVAT

Falls Sie jemals davon geträumt haben, in einer der legendären Safari Lodges Afrikas zu wohnen, dann ist diese Option für Sie. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Safarierlebnis zu erhöhen und sich danach mit nur geringer Unterbrechung der Tour wieder anzuschließen.

2.Tag Di:  Mpumalanga - Sabi Sand Conservancy
Nach dem Frühstück Fahrt durch den Kruger Nationalpark mit Wildbeobachtungen unterwegs zum Flughafen Skukuza. Hier wirst Du von Sabi Wildhütern in Empfang genommen und zum Sabi Sabi Wildreservat gebracht, wo Du ein Mittagessen einnehmen wirst. Freie Zeit zum entspannen bis zur Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug am späten Nachmittag. Diese Gegend bietet eine große Vielfältigkeit von Lebensraum und Wildtieren und bietet somit eine ausgezeichnete Chance die „Großen Fünf“ – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – hautnah zu erleben.
Übernachtung auf Vollpension Basis

3. Tag Mi: Sabi Sand Conservancy - Mpumalanga
Beginne den Tag frühmorgens mit einer Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug und anschließendem Frühstück in der Lodge. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Skukuza, wo Du vom Reiseleiter wieder in Empfang genommen wirst. Fahrt durch den Kruger Park, mit Wildbeobachtungen unterwegs, zurück zum Hotel, wo Du Dich wieder der restlichen Reisegruppe anschließt.

Tag Unterkunft Bronze Option Silber Option
1 Santon Standard Zimmer Standard Zimmer
2-4 Sabi River Sun o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
5 Lugogo Sun o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
6 Protea Hotel Umfolozi River o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
7 Protea Hotel Umhlanga o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
8 Protea Hotel Marine o.ä Zimmer ohne Meerblick Standard Zimmer
9-10 Rex Hotel o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
11 Hlangana Lodge o.ä Standard Zimmer Standard Zimmer
12 Cultivar Guest Lodge o.ä  Standard Zimmer Deluxe Zimmer
13 Seapoint Standard Zimmer Standard Zimmer
Tag Unterkunft Gold
1 Santon Standard Zimmer 
2-4 Sabi River Sun o.ä Standard Zimmer
5 Royal Swazi Sun o.ä Standard Zimmer
6 Protea Hotel Umfolozi River o.ä Standard Zimmer
7 Protea Hotel Umhlanga o.ä Standard Zimmer
8 Protea Hotel Marine o.ä Standard Zimmer
9-10 Rex Hotel o.ä Luxuriöses Studio
11 Hlangana Lodge Superior Zimmer
12 Cultivar Guest Lodge Deluxe Zimmer
13 Seapoint Executive Zimmer

Diese Rundreise bieten wir auch als Flugpauschalreise ab/bis Deutschland an.
Über Preise und Verfügbarkeiten informiert Sie gerne unser Service Team.

Termine & Preise im DZ in €

Reisetermine

Kat. Bronze

Preis pro Person

EZ-Zuschlag

02.04.-15.04.17

07.05.-20.05.17

04.06.-17.06.17
02.07.-15.07.17

06.08.-19.08.17

03.09.-16.09.17

01.10.-14.10.17*

2.038,-

535,-

Reisetermine

Kat. Silber

Preis pro Person

EZ-Zuschlag

02.04.-15.04.17

07.05.-20.05.17

04.06.-17.06.17
02.07.-15.07.17

06.08.-19.08.17

03.09.-16.09.17

01.10.-14.10.17*

2.157,-

562,-

Reisetermine

Kat. Gold

Preis pro Person

EZ-Zuschlag

02.04.-15.04.17

07.05.-20.05.17

04.06.-17.06.17
02.07.-15.07.17

06.08.-19.08.17

03.09.-16.09.17

01.10.-14.10.17*

2.282,-

618,-

Mindestteilnehmerzahl:

2 Personen/max. 14 Personen

* nur deutschsprachige Tour ansonsten bilingual Englisch-Deutschsprachige Touren

Im Reisepreis enthalten:

13 Übernachtungen in den genannten Hotels o.ä. Wir bieten 3 verschiedene Unterkunftsoptionen zur Auswahl an:
  • Die Option “Bronze” bietet hauptsächlich Zimmer der Standard Kategorie
  • Die Option “Silber” ist hauptsächlich, aber nicht nur, eine Mischung aus Standard und Superior Zimmern
  • Die Option “Gold” ist hauptsächlich, aber nicht beschränkt auf, Zimmer der Kategorie Superior
  • Die Optionen “Silber” und “Gold” bietet, wo anwendbar, eine gehobene Zimmerkategorie und Upgrades. Von der Liste der Unterkünfte unter diesen Optionen erkennen Sie, dass an bestimmten Tagen der Tour die gleichen Zimmerkategorien für beide Optionen “Silber” und “Gold” verwendet werden.
  • Bitte beachten, dass alle Gäste im gleichen Fahrzeug reisen, aber zu den verschiedenen Unterkünften je nach Ihrer gewählten Option gebracht werden.
Verpflegung laut Programm (F=Frühstück; M=Mittagessen; A=Abendessen)
Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgeldern laut Programm
Alle Transfers und Fahrten in modernen, klimat. Fahrzeugen
örtliche englisch-deutschspr. Reiseleitung
Informationsmaterial

Nicht im Reisepreis enthalten:

Internationale und Nationale Flüge z.B. Durban-Port Elizabeth
Reiseversicherungen, persönliche Ausgaben, z.B. für weitere Mahlzeiten, Trinkgelder, etc.

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Bitte beachten Sie die gesonderten Zahlungs-und Stornobedingungen bei Safaris. 
Fläche
1.219.090 km²

Bevölkerungszahl
54.002.000 (2014)

Bevölkerungsdichte
43,46 Einwohner pro km²

Hauptstadt
Pretoria; ca. 1 Million Einwohner

Geographie
Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Staatsform
Parlamentarische Demokratie mit einem starken Exekutivpräsidenten und föderativen Elementen. Zweikammersystem bestehend aus der Nationalversammlung (National Assembly, 400 Sitze) und dem Nationalen Rat der Provinzen (National Council of Provinces, 90 Sitze)

Sprache
Alle 11 Landessprachen sind offizielle Sprachen: isi Zulu (23,8 Prozent), isi Xhosa (17,6 Prozent), Afrikaans (13,3 Prozent), sePedi (9,4 Prozent), English (8,2 Prozent), seTswana (8,2 Prozent), seSotho (7,9 Prozent), xiTsonga (4,4 Prozent), siSwati (2,7 Prozent), tshiVenda (2,3 Prozent), isiNdebele (1,6 Prozent), andere Sprachen (0,6 Prozent). Deutsch gehört zu den gemäß Verfassung geförderten 14 anderen Sprachen.

Ortszeit
MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.

Netzspannung
220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Landesvorwahl
+27

Klima
Trocken bis subtropisch-feucht. Allgemein sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Da Südafrika südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen Hemisphäre entgegengesetzt.

Kleidung
Besonders ist leichte Baumwollkleidung zu empfehlen. Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht. Bequeme Freizeitkleidung ist überall in Südafrika angebracht. Für die Monate Juli und August vor allem Abend/Nachts raten wir zusätzlich zu etwas wärmerer Kleidung (z. B. Strickjacke). Für das Abendessen sollte man in den besseren Hotels und Restaurants nicht in Shorts erscheinen. Bequeme Schuhe und Sonnenbrille gehören zum Standard.

Gesundheit
Die medizinische Versorgung in den großen Städten Südafrikas ist gut, in ländlichen Regionen
hingegen entspricht sie oft nicht deutschen Standards. Grundsätzlich ist bei jeder ärztlichen Behandlung – auch in Notfällen – Vorkasse zu leisten. Impfschutz: Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land, der Nach-weis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt z.B. in Nairobi oder Addis Aeba. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter http://www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen. Bei Wildtieren außerhalb des Krüger Parks gab es im September 2015 vereinzelte Fälle von Tollwut (Hoedspruit). Neben der Impfung ist entsprechendes Verhalten gegenüber auffälligen Tieren notwendig (Vermeiden jeglichen Kontaktes mit Straßenhunden oder Wildtieren).
Malaria: Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal (mit Tembe- und Ndumu – Nationalpark). Eine Malariaprophylaxe (s. u.) ist empfohlen.

Mittleres Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal. Geringes Risiko: restliches Tiefland von KwaZulu-Natal. Der Krügerpark und die nördliche Küstenebene der Provinz Kwazulu-Natal sind hierbei touristisch häufig besuchtes endemisches Malaria-Gebiet. 2014 hat es in den Provinzen Limpopo und Kazulu Natal einen erheblichen Anstieg von Malariaerkrankungen im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,
• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• V.a.  nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/ AIDS: Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen und auch weiter ansteigenden Häufigkeit. Schätzungsweise ca. 20 % der erwachsenen Bevölkerung sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker. 
Durchfallerkrankungen und Cholera: Unter Beachtung folgender einschlägiger Hygieneregeln können die meisten Durchfallerkrankungen vermieden werden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen,

Einmalhandtücher verwenden. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend.
Schistosomiasis (Bilharziose):Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Sonnenschutz: Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung: Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende

Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Währung
1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel:R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Geldwechsel:Geld kann in den meisten Banken und Hotels umgetauscht werden, am Cape Town International Airport sogar 24 Stunden am Tag. Kreditkarten:MasterCard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen nicht mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. ec-/Maestro-Karte/Sparcard: Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Mit EC-Bankkarte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. EC-Karten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind, benutzt werden. Geldautomaten befinden sich auch in Einkaufszentren und an Tankstellen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. Reiseschecks: Reiseschecks der gängigen Unternehmen werden akzeptiert. Sie sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein. Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung muss ab einer Summe von 25.000 R deklariert werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf die Höhe der eingeführten Summe beschränkt. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen, Summen ab einem Wert von 10.000 US$ müssen deklariert werden. 
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Wechselkurse:
1 EUR = 17,9555 ZAR
1 ZAR = 0,05563 EUR

Reisepass & Visum
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen maschinenlesbar (Ausnahme gilt für bei Verlust/Diebstahl ausge-stellte Ersatzdokumente) sowie mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein und müssen auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum: Für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika benötigen deutsche Staatsangehörige vor Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses (siehe Reisedokumente) und eines gültigen Rückflugscheines wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa“) für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen erteilt. Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen erteilen die südafrikanischen Behörden ausdrückliche Aufenthaltsge-nehmigungen. Ob Sie für Ihren konkreten Reisezweck eine solche benötigen oder ob ein „visitor's visa“ ausreicht, sollten Sie ggf. vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin in Erfahrung bringen. Näheres finden Sie auch auf der Internetseite der südafrikanischen Botschaft unter www.suedafrika.org.

Gemäß den neuen Einreisebestimmungen von 2014 führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („overstay“) auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person“; die Verhängung einer Geldbuße fällt künftig weg. Die südafrikanischen Behörden wenden diese neue Vorschrift strikt an, Ausnahmen sind bislang nicht bekannt.

Zollvorschriften
Nehmen Sie nur Dinge mit, die für Ihren persönlichen Bedarf bestimmt sind. Übermengen können beschlagnahmt werden, weil sie als unerlaubte Geschenke angesehen werden.
Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.): 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l Spirituosen und 2 l Wein;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke bis zu einem Wert von 3.000 R (keine Fernseher).
Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr von Pflanzen, pflanzlichem Material, Fleisch, Fleischprodukten und Molkereiprodukten. Ein Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, Munition, Sprengstoff sowie für Kinder- und Tierpornografie.
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

Essen und Trinken
In der südafrikanischen Küche liegt der Schwerpunkt auf Fleischgerichten aller Art, woraus sich auch eine beliebte Freizeitbeschäftigung der Südafrikaner entwickelte: das Grillen (Afrikaans Braai). Typische Gerichte und Speisen für den Braai bei der wohlhabenden Bevölkerung sind Boerewors (eine scharfe, grobe Wurstsorte), Steaks, Lamm-, Schweinekoteletts und Fisch über Holzkohle gegrillt. Einheimische Spezialitäten sind z. B. Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Gehacktes mit Curry), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und anderem Gemüse), Crayfish (Flusskrebs) und Biltong (Trockenfleisch).
Es gibt ausgezeichnete einheimische Weine, auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet. Mittlerweile ist Alkohol auch in Supermärkten erhältlich.

Land & Leute
Südafrika ist ein multikulturelles Land, in dem immer noch die Folgen der Apartheid zu finden sind und die Bevölkerungsgruppen häufig getrennt leben.

Bis zum Jahr 1991 teilte die südafrikanische Verfassung die Bevölkerung in vier große Klassen: Schwarze, Weiße, Coloureds und Asiaten. Obwohl es diese Einteilung im Gesetz heute nicht mehr gibt, sehen sich viele Südafrikaner immer noch als Zugehörige einer dieser Klassen und auch offizielle staatliche Statistiken benutzen noch diese Kategorien. Die Afrikaner bzw. Schwarzen stellen etwa 79,2 % der gesamten Bevölkerung und sind wiederum in unterschiedliche Volksgruppen unterteilbar. Die größten dieser Gruppen sind die Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele. Außerdem leben einige Millionen Flüchtlinge, vor allem aus Simbabwe, illegal in Südafrika.

Der Anteil der Weißen an der Gesamtbevölkerung beträgt 8,9 %; hauptsächlich sind es Nachfahren niederländischer, deutscher, französischer und britischer Einwanderer, die ab Mitte des 17. Jahrhunderts nach Südafrika immigrierten. Das Land hat damit die größte europäisch stämmige Bevölkerung des Kontinents. Die Zahl der Weißen nimmt seit den 1990er-Jahren kontinuierlich ab, fast eine Million haben das Land seither verlassen.

Sicherheitshinweise
Südafrika verzeichnet im Vergleich zu Deutschland hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Straftaten unter Anwendung von körperlicher Gewalt ein. Der überwiegende Teil der Gewaltkriminalität erfolgt in Gegenden und unter Umständen, von denen üblicherweise deutsche Urlaubs- oder Geschäftsreisende nicht betroffen sind. Gleichwohl ist es nicht ausgeschlossen, dass deutsche Reisende Ziel und Opfer von Diebstählen, Einbrüchen, Raub und ähnlicher Delikte werden. Durch gute Vorbereitung und vernünftiges, Risiko minimierendes Verhalten lässt sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat in Südafrika zu werden, deutlich reduzieren. Daher werden folgende Vorsichtsmaß-nahmen empfohlen: Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes in Südafrika ein Mobiltelefon mitzuführen. Deutsche Mobiltelefone mit Roaming-Funktion können landesweit verwendet werden. Notrufnummern: Polizei:10111 Rettungsdienst:10177 oder 112

Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth und Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden; an Sonn- und Feiertagen sollte man sich nur in Gruppen in den Innen-städten aufhalten. Auch ist tagsüber erhöhte Vorsicht angeraten. Bei Besuchen in Townships ist erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

Bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. Die Gefahr, Opfer eines Überfalls, insbesondere an touristischen Sehenswürdigkeiten und bei Wanderungen in der Umgebung von Kapstadt zu werden, ist nach wie vor Ernst zu nehmen. Um das Risiko von Überfällen zu verringern, sollte man Ausflüge nur in Gruppen unternehmen. Für Einzelreisende empfiehlt es sich, generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen größeren Reisegruppen zu suchen. Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt. Falls die Züge gleichwohl genutzt werden, empfiehlt es sich, in der 1. Klasse und nur zu Hauptverkehrszeiten am Tage zu reisen. Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. In der Regel sind bei der Reservierung Hotels und Gasthäuser behilflich. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibus-Taxis wird dringend abgeraten.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln kommt es vor allem in großen Städten häufig zu sogenannten Blitzeinbruch- („smash-and-grab“) Überfällen, bei denen selbst im Verkehr Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um offen herumliegende Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Hin und wieder kommt es vor allem nach Einbruch der Dunkelheit an weniger befahrenen Straßenkreuzungen zu Fahrzeugentführungen. Autofenster sollten daher immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt bleiben. Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Bei Wartezeiten an großen Kreuzungen sollte man aufmerksam sein und seine Umgebung beobachten. Es empfiehlt sich, beim Anhalten ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen zu halten. An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es wird empfohlen, Kreditkarten bei anstehenden Zahlungen nicht aus dem Auge zu lassen. In vielen Restaurants ist es üblich, portable Kreditkarten-Lesegeräte zu nutzen.

Öffnungszeiten der Geschäfte
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.

Trinkgelder
10% ist üblich, wenn das Trinkgeld nicht im Preis enthalten ist. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld; in den Hotelrechnungen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Bedenken Sie, dass ihr Trinkgeld das eigentliche Gehalt ihrer Reiseleiter, Fahrer, Kellner, Zimmermädchen etc. ist.

Anmerkung: Alle Angaben ohne Gewähr.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreise- und Zoll-vorschriften.
Einreise-, Visa- und Zollbestimmungen, sowie auch Sicherheitshinweise werden aktuell auf der Website des deutschen Auswärtigen Amts publiziert – unter der Rubrik Länder- und Reiseinformationen.
Telefonzentrale: (24-Stunden-Service): +49 30 1817 0
Bürgerservice: (Mo bis Fr 9.00 bis 15.00 Uhr): +49 30 1817 2000
Telefax: +49 30 1817 3402
www.auswaertiges-amt.de

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